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Immobilienumfrage: Energiebilanz gewinnt für Käufer und Mieter an Bedeutung

Gut gedämmt ist halb gewonnen

veröffentlicht am 01.03.2014 um 00:00 Uhr

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Gut gedämmt, statt viel verbraucht: Immobilien, die aktuellen Energiestandards entsprechen, werden von Käufern und Mietern wieder stärker nachgefragt. In den vergangenen Jahren hatten Energiethemen dagegen angesichts der stark steigenden Miet- und Immobilienpreise vorübergehend an Wichtigkeit verloren.

Wenn sich die aktuelle Entwicklung fortsetzt, werden eine möglichst optimale Wärmedämmung, eine energiesparende Heizung und eine gute Energiebilanz bald ähnlich wichtig sein wie Preis oder Lage der Immobilie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Immobilienumfrage im Auftrag des Energieanbieters „LichtBlick“.

Insbesondere die Wärmedämmung wird für Käufer und Mieter zu einem immer wichtigeren Thema. Für 63 Prozent der Befragten spielt sie eine zentrale Rolle bei der Immobilienwahl, das sind zehn Prozentpunkte mehr als noch 2012. Für fast ebenso viele (61 Prozent) ist die Heizung ein entscheidendes Kriterium – ein Plus von acht Prozentpunkten. 57 Prozent schließlich achten auf eine gute Energiebilanz des Gebäudes, auch hier lag der Wert bei der Umfrage 2012 noch um fünf Prozentpunkte niedriger. Die Trendumkehr ist eindeutig. Mit steigendem Kostenbewusstsein rückt die Energiebilanz bei Käufern und Mietern wieder in den Fokus.

Wärme wird immer teurer: Käufer oder Mieter von Immobilien legen wieder größeren Wert auf eine gute Gebäudedämmung und eine sparsame Heizung. djd/LichtBlick SE

Unternehmen bieten Eigentümern und Mietern innovative Lösungen für eine preiswerte und effiziente Energieversorgung an. Mit einem Zuhause-Kraftwerk etwa wurde eine effiziente Heizungslösung entwickelt. Das Minikraftwerk erzeugt Wärme und Strom. Der Einsatz solcher Kraftwerke lohnt sich insbesondere bei Neubau und Sanierung von Mehrfamilienhäusern und steigert dank geringer Betriebskosten den Wert der Immobilie.

Auch durch lokale Stromlieferungen aus Kellerkraftwerken oder Solaranlagen an Mieter könnten die Wohnnebenkosten gesenkt werden. Beim Ökostromtarif Zuhause-Strom etwa werde im Gebäude erzeugter Strom mit erneuerbarer Energie aus dem Netz kombiniert. djd/pt



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