weather-image
17°
Staatssekretär verweist auf hohe Auflagen für den Lärmschutz

Güterbahntrasse „kaum zu realisieren“

Weserbergland. Die Gegner des Ausbaus der Güterbahnstrecke durch das Wesertal sehen erneut Grund zur Hoffnung: Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU), bekräftigte am Donnerstag in Coppenbrügge, dass er den Ausbau der Bahnstrecke Löhne–Elze zur Güterfernstrecke für unwahrscheinlich halte. Ferlemann hielt eine Rede zum Baubeginn der Umgehungsstraße Coppenbrügge/Marienau; er ging dabei auf Protestierende der „Bürgerinitiative Transit“ ein. Ferlemann ist nach eigenen Worten kein großer Anhänger des „Planfalls 33“ im Bundesverkehrswegeplan. Der Verkehrspolitiker favorisiert stattdessen die nördliche Variante – eine Streckenführung über Hannover vorbei, den „Planfall 12“. Der Staatssekretär kann sich „gut vorstellen, dass der Bundesverkehrswegeplan 2015, wenn er in zweieinhalb Monaten erscheint, die Nordvariante enthält“. Offiziell könne er der erwogenen Güterbahntrasse durch das Weserbergland allerdings noch keine Absage erteilen. Ferlemann glaubt allerdings, dass der Verkehr auf dieser Route durch so viele Orte – darunter die Städte Bad Oeynhausen, Hameln und Rinteln – gehen würde und dies mit so großen Lärmschutzauflagen verbunden wäre, dass „wir die Trasse kaum realisieren können“. Von daher böte sich die Hannover-Variante an. Die Trassen-Gegner „hoffen, dass es auch so kommt“

veröffentlicht am 08.01.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 13:46 Uhr

270_008_7818214_DAN_4601.jpg

Autor:

von maike lina schaper
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare