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Kostenloses Pendlerportal der Landkreise mit neuem Service

Günstig ans Ziel per Internet

Weserbergland (rd). Der Lokführerstreik stellt dieser Tage viele Berufspendler vor große Geduldsproben. Gerade rechtzeitig machen die REK-Landkreise Schaumburg, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Nienburg auf das gemeinsame Internetangebot aufmerksam: Ein neues Pendlerportal bringt Fahrer und Beifahrer zusammen.

veröffentlicht am 27.10.2007 um 00:00 Uhr

Das Portal sei nach Landkreisen strukturiert und erlaube dem Nutzer kostenlos und unverbindlich nach Zielorten zu suchen und auch Mitfahrer für das eigene Fahrzeug zu gewinnen, erläutert Hameln-Pyrmonts Landrat Rüdiger Butte. Dessen Holzmindener Kollege Walter Waske begründet die Initiative so: "Mit den massiv gestiegenen Energiekosten entwickelt sich die Fahrt zur Arbeit zunehmend gerade auch im ländlichen Raum zu einer großen zeitlichen und finanziellen Belastung." Um dieser Problematik zu begegnen, hat die "Regionale Entwicklungskooperation (REK) Weserbergland plus" - eine themen- und projektbezogene Kooperation der Landkreise Schaumburg, Nienburg, Hameln-Pyrmont und Holzminden - die Teilnahme an dem innovativen Projekt Pendlerportal auch als sinnvolle Ergänzung des Öffentlichen Personennahverkehrs initiiert. Als Vertriebspartner unterstützt die "Marktplatz Schaumburg Internet GmbH" das REK-Projekt. "Wir haben das Angebot nach eingehender Prüfung durch die Kooperation gerne angenommen und umgehend umgesetzt," so Schaumburgs Landrat Heinz-GerhardSchöttelndreier. Das Pendlerportal ist ein Internet-Angebot, auf dem Berufspendler Mitfahrgelegenheiten anbieten und suchen können. Kann aus der Datenbank keine Mitfahrgelegenheit angeboten werden, so werden automatisch alternativ Verbindungen des Öffentlichen Personennahverkehrs (Elektronische Fahrplanauskunft - EFA) angezeigt. Der Service ist für Anbieter wie auch für Nachfrager kostenlos. Dazu Landrat Heinrich Eggers aus Nienburg/Weser: "Es ist nun an den Bürgerinnen und Bürgern, das bereitgestellte Angebot mit Inhalten zu füllen." In einem weiteren Schritt wird in der kreisübergreifenden Kooperation über eine Mobilitätszentrale als zentrales Telefon für den ÖPNV nachgedacht. Das Pendlerportal ist ab sofort unter www.rek.pendlerportal.de und unter www.pendlerportal.de zu erreichen.



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