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Unicef-"Team Schaumburg" engagiert sich bei "Romantic Garden"

Grußkarten zum Wohle der Kinder

Eilsen/Remeringhausen (tw). Das "Team Schaumburg", die rührige Unicef-Gruppe um Leiterin Hannelore Stühm, legt sich für die Kinder dieser Erde erneut mächtig ins Zeug: "Wir werden mit einem Stand bei dem Parkfestival ,Romantic Garden' auf dem Rittergut Remeringhausen vertreten sein - und dort zwischen dem 24. und 26. August jeweils von 10 bis 19 UhrGrußkarten verkaufen", freut sich Stühm. Der Hausherr habe dem Team Schaumburg einen wettergeschützten Platz in einer Scheune reserviert.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:39 Uhr

Hannelore Stühm

Die Teamleiterin, die sich für den guten Zweck bereits mit Karten im Wert von etwa 3000 Euro eingedeckt hat: "Die Unicef-Karten kosten zwischen 1,30 und 1,50 Euro." Der gesamte Erlös kommt als Spende den weltweiten Unicef-Grundprogrammen, die ein langfristiges Engagement erfordern, zugute. Mit jeder Grußkarte helfen Sie Kindern in Not." Besagte Karten gibt es bereits seit mehr als 50 Jahren. Und das kam so: "Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen verteilte nach dem Zweiten Weltkrieg Nahrungsmittel, Kleider und Medikamente, so auch in der böhmischen Stadt Rudolfov", weiß die Teamleiterin. Dort schlug ein Lehrer seinen Schülern vor, Unicef mit selbst gemalten Bildern für die Hilfe zu danken. Das schönste Bild malte die siebenjährige Jitka und nannte es "Freude". Jitkas Dankeschön wurde der Unicef-Vertretung in Prag übergeben, wo es den Unicef-Mitarbeitern so gut gefiel, dass sie es als Vorlage für eine Weihnachtskarte verwendeten und in alle Welt verschickten. So wurde 1949 die Grußkarte geboren. Das aktuelle Engagement der Eilserin und ihres inzwischen zwölfköpfigen Teams, in dem Mitglieder aus Bad Eilsen, Obernkirchen, Bückeburg und Stadthagen mitarbeiten und das organisatorisch zur "Arbeitsgruppe Hannover" von Sigrid Schrader gehört, ist nicht das Erste dieser Art. "Wir haben bereits auf dem ,Weihnachtszauber Schloss Bückeburg' im Jahre 2006Grußkarten verkauft, werden das dieses Jahr wieder tun", sagt Stühm. Nicht zu vergessen: Im Rahmen der Unicef-Aktion "Großmütter: Vergessene Heldinnen im Kampf gegen Aids", hat das Team Schaumburg am Bückeburger "Bücki", aber auch beim jüngsten Rosenfest in Bad Eilsen zahlreiche Spenden gesammelt. "Auch diese Spendenaktion", sagt Stühm, "werden wir am Wochenende auf Gut Remeringhausen fortsetzen". Die Eilserin zum Hintergrund der Unicef-Aktion: "AIDS hat allein in Afrika mehr als zwölf Millionen Kinder zu Waisen gemacht. In einigen Regionen des südlichen Afrika leben mehr als 60 Prozent der Waisen bei ihren Großeltern. In den allermeisten Fällen sind es die Großmütter, die sich um die Versorgung der Enkel kümmern." Die Frauen haben ihre Kinder durch AIDS verloren und sorgen meist ganz allein für ihre Enkel - oft sind das fünf, zehn oder gar 20 Kinder. Stühm: "Die Großmütter haben nicht genug Geld, um für Nahrung, Kleidung und Medikamente aufzukommen. Die Kinder können nicht zur Schule gehen, weil keine Mittel für Schulgeld, Busfahrkarten, Hefte, Stifte und Bücher vorhanden sind."

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