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Gruseleffekt zugunsten der "Tafel"

Rinteln (ur). Für Sonntag, 27. Januar, 15.30 Uhr, im Foyer des Brückentorsaals planen die Rintelner Lesefreunde eine Veranstaltung, die geeignet ist, Neugier auf ein ziemlich skurriles Stück Weltliteratur zu wecken.

veröffentlicht am 17.01.2007 um 00:00 Uhr

In einer ziemlich freien Bearbeitung durch Lesefreund Paul E. Mense tragen die enthusiastischen Bücherwürmer mit verteilten Rollen "Das Gespenst von Canterville" des irischen Schriftstellers Oscar Wilde als szenische Lesung vor und wollen damit nicht nur spannend-witzige Unterhaltung mit leichtem Gruseleffekt bieten, sondern auch dazu anregen, sich näher mit dem Werk des exzentrischen Gesellschaftslöwen und Enfant Terrible der viktorianischen Zeit zu beschäftigen. Dabei wurde natürlich auch dafür Sorge getragen, dass die Komplettinszenierung mit Bildprojektionen und Geräuschkulisse familientauglich ist - schließlich sind auch Kinder schon ab sieben Jahren herzlich willkommen. Seitüber dreihundert Jahren ist das Gemäuer des Schlosses von Canterville im Familienbesitz und natürlich spukt es dort gewaltig - und eines Tages macht sich die 14-jährige Virginia als Tochter des Hauses aus Mitgefühl daran, dem Gespenst beim Erschrecken zu helfen... Im Vorverkauf kann man sich Karten bei der Stadtbücherei sichern - oder man bedient sich an der Tageskasse im Brückentor-Foyer. Der Erlös aus dieser Aktion fließt der Rintelner "Tafel" zu.

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