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Grundsteinlegung in Fischbeck

Fischbeck (ah). „Ich freue mich schon auf unseren neuen Kindergarten, da haben wir viel mehr Platz, sagt die fünfjährige Emilie, „auch für die kleinen Kinder.“
 Im katholischen Marienkindergarten hängen die Pläne für den Neubau aus, seit Baubeginn führen die Kinder ein Bautagebuch, für das sie selbst Fotos machen. Lobend hebt die Leiterin des Kindergartens, Anja Keenan, hervor, dass Wünsche der Kinder und der Mitarbeiter bei der Planung berücksichtigt wurden. Am Freitag wurde der Grundstein gelegt.

veröffentlicht am 19.04.2009 um 16:31 Uhr

Grundstein-Kinder
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Fischbeck (ah). „Ich freue mich schon auf unseren neuen Kindergarten, da haben wir viel mehr Platz, sagt die fünfjährige Emilie, „auch für die kleinen Kinder.“
 Im katholischen Marienkindergarten hängen die Pläne für den Neubau aus, seit Baubeginn führen die Kinder ein Bautagebuch, für das sie selbst Fotos machen. Lobend hebt die Leiterin des Kindergartens, Anja Keenan, hervor, dass Wünsche der Kinder und der Mitarbeiter bei der Planung berücksichtigt wurden. Die fünfjährige Lea kann die neuen Räumlichkeiten bereits genau beschreiben. „Oben bekommen wir einen großen Bewegungsraum“, erzählt sie. Architekt Thomas Naumann erklärt, dass der Raum im Obergeschoss zweigeteilt und 250 Quadratmeter groß sein wird. Im Erdgeschoss entstehen drei Gruppenräume für Kindergarten und Krippe und ein Kreativraum, dort sind auch der gesamte Personalbereich, die Küche und die sanitären Anlagen untergebracht. Im nächsten Bauabschnitt wird die Geschossdecke eingebaut. Danach wird das Dach geöffnet: Eine Gaube und Dachflächenfenster werden das Gebäude mit natürlichen Lichtquellen versorgen. 

Bürgermeister Harald Krüger beglückwünschte zu dem Mut, die ehemalige Kirche zum Kindergarten umzubauen und nannte es „genial“, dass das Alte neu belebt werde.  Hier füge sich ein Stein auf den anderen, sagte er mit Blick auf die Zuschüsse von Landkreis, Land, Stadt und Bistum, die sich auf insgesamt 870 000 Euro belaufen. Der neue Marienkindergarten mit der Krippe sei ein wichtiger Kristallisationspunkt und sozialer Baustein für Hessisch Oldendorf, betonte er. Ortsbürgermeister Günter Peschke gratulierte mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Grundsteinlegung. Es sei zwar schwierig für die Katholiken, ihre Kirche aufzugeben, aber auch eine Bereicherung, dass die Kirche in eine Kindertagestätte umgewandelt und somit einer sinnvollen Nutzung zugeführt werde, erklärte er.
„Ich finde es herrlich, dass unsere Kirche auf diese Weise belebt wird“, äußerte die langjährige Pfarrgemeinderätin Brigitta Henze, die selbst 13 Jahre im Marienkindergarten gearbeitet hat. Dann verlas Pfarrer Brzenska die mit aktuellen Daten beschriebene Urkunde, rollte sie in eine Röhre , legte sie in den Grundstein und verschloss ihn.  Die Einweihung des Kindergartens mit Krippe im Hermann-Löns-Weg 9 ist für den 2. Oktober geplant.



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