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Elternvertreter schlägt anderen Standort vor

Grundschule: Lösung für Bücherei gefordert

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Raum- sowie Ausstattungsdefizite haben die Grundschulleiter bei der Schulausschusssitzung beklagt. Noch immer gibt es keine Lösung für die öffentliche Bücherei in der Julius-Rodenberg-Schule - ein neuer Standort soll her.

veröffentlicht am 29.11.2008 um 00:00 Uhr

Die Julius-Rodenberg-Schule hat laut Grundschulleiterin Brigitta Doering Engpässe. "Was vom Kollegium ganz dringend gewünscht wird, ist ein Werkraum." Die Raumdiskussion flammte vor allem beim Thema öffentliche Bücherei wieder auf, deren Umzug aus dem Keller der Rodenberger Schule in einen anderen Raum seit Jahren diskutiert wird. "Fraktionssübergreifend ist das Thema immer wieder angesprochen worden", klagte SPD-Fraktionssprecher Peter Friedrichkeit bei der Sitzung. Er bedauere, dass es keinen Fortschritt gibt. "Wir sind der Auffassung, dass es durchaus einen Raum geben könnte." Er erwarte von der Schule einen entsprechenden Vorschlag. "Wir müssen auch mit Mühe und Not gucken, wo wir zusätzliche Klassen unterbringen", sagte Doering. "Ich hab das Gefühl, die Grundschule mauert", ließ Friedrichkeit sich nicht beirren. Doering lud die Politiker ein, sich während der Unterrichtszeiten selber ein Bild von der Situation zu machen. Sie habe außerdem aus drei ersten Klassen nach einem Schuljahr nun vier zweite Klassen machen müssen, weil die Schülerzahl angestiegen sei. "Wir brauchen jeden Raum", versicherte Doering. Elternratsvertreter Lutz Miettinen forderte die Politiker auf, nach einem anderen Standort zu suchen. Auch das Rathaus sei ein Gebäude "öffentlicher Art, in dem man sicherlich auch eine Bücherei unterbringen könnte". "Die Verbindung Schule und Bücherei hat eine Tradition und einen Sinn", wiegelte Jörg Döpke, stellvertretender Chef der Samtgemeindeverwaltung ab. "Tradition hin, Tradition her", lies Miettinen Döpkes Argumentation nicht gelten. Auch Doering sagte auf Anfrage, sie könne damit leben, wenn die Bücherei außerhalb der Schule untergebracht würde. Der Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule in Lauenau, Detlef Jelitto, sprach Probleme bei der Ausstattung seiner Schule an. Das ermittelte Meinungsbild bei Eltern, Schülern und Lehrern habe ergeben, dass diese mit der Ausstattung der Albert-Schweitzer-Schule nicht zufrieden sind. Schränke fielen auseinander und die Schule sei in manchen Jahren "stiefmütterlich behandelt worden". "Wir haben andere Schüler als 1958", sagte der Rektor. Die Verwaltung und Schulausschussvorsitzender Gerd Lohmann (SPD) wiesen die Kritik zurück.



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