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Genehmigung des Kultusministeriums liegt vor

Grundschule Auetal wird Ganztagsschule

Rehren (la). Die Grundschule Auetal wird ab 1. August 2008 Ganztagsschule. Sie gehört zu den jetzt vom Kultusministerium genehmigten Einrichtungen. "Unsere Hartnäckigkeit im Rat hat sich ausgezahlt", sagte SPD-Fraktionssprecher Hans Jürgen Bethge gegenüber unserer Zeitung. Bereits im Dezember 2004 habe die SPD-Fraktion den Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule für dieGrundschule Auetal gestellt. "Und zwar damals noch gegen den Willen der anderen Parteien", erinnert sich Bethge. Schließlich habe man die Ratsherren von CDU und WGA überzeugen können und ein einstimmiges Votum für die Ganztagsschule erhalten.

veröffentlicht am 29.01.2008 um 00:00 Uhr

Drei Jahre nach dem ersten Antrag der SPD-Fraktion liegt nun die Genehmigung vom Kultusministerium vor. "In diesen drei Jahren haben wir einige Hürden umschifft", sagte Bürgermeister Thomas Priemer. Man habe geprüft, welche Art der Ganztagsschule in Niedersachsen überhaupt möglich ist und welche Vorbereitungen politischer und organisatorischer Art notwendig wären. "Das hat alles viel Zeit gekostet und wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht", so Priemer. Man habe auch abwägen müssen, was sich die Gemeinde überhaupt leisten kann. Vor allem die Aussicht auf finanzielle Mittel vom Land Niedersachsen freut daher den Bürgermeister. Zwar hätten, wie Kultusminister Bernd Busemann schreibt, alle neuen Ganztagsschulen im Antragsverfahren ausdrücklich erklärt, vorerstauf zusätzliche Lehrerstunden verzichten zu wollen. Trotzdem gebe es aber entsprechende Zuschläge, die auch in ein Budget umgewandelt werden können. "Dadurch haben wir Möglichkeiten, pädagogisch wertvolle Angebote vorzuhalten und Kosten für Honorarkräfte zu sparen", so Priemer. Man habe das ausgeschöpft, was zurzeit in Niedersachsen möglich ist. "Das ist der erste Schritt", waren sich Priemer und Bethge einig. Im zweiten Schritt könne man sich vorstellen, das Angebot von drei auf vier Nachmittage zu erweitern. "Außerdem möchten wir auch eine Ferienbetreuung anbieten", so Bethge. Das sei der richtige Weg, um berufstätige Eltern zu unterstützen. Wie das Ganztagsangebot aussehen wird, ist noch nicht im Einzelnen bekannt. Ein gemeinsames Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und danach ein sportliches oder musisches Angebot werden angestrebt. "Hier ist jetzt die Schule gefragt", meinte Priemer.

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