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Karlheinz Volksdorf bringt DSL-Problematik und Thema Gesamtschule "auf den Tisch"

Grünkohl und Politik bei Nienstädter CDU

Samtgemeinde Nienstädt (mw). Zum traditionellen Grünkohlessen hat der CDU-Samtgemeindeverband Nienstädt seine Mitglieder eingeladen. Über eine gute Resonanz hat sich dessen Vorsitzender Karlheinz Volksdorf gefreut, der rund 50 der 65 Mitglieder in der Gaststätte "Alter Krug" begrüßen konnte.

veröffentlicht am 26.11.2007 um 00:00 Uhr

Vor dem geselligen Teil der Veranstaltung hat Volksdorf die Gelegenheit genutzt, einige aktuelle Themen in der Samtgemeinde Nienstädt anzusprechen. "Auch ich bin für die Gesamtschule in Helpsen, wenn das Schulgesetz in Niedersachsen geöffnet wird", meinte der CDU-Politiker. Unter anderem aufgrund der Anzahl der Klassenräume des Helpser Schulzentrums sowie der dort vorhandenen Infrastruktur in Form eines Sportplatzes nebst-halle und eines Busbahnhofs seien für dieses Vorhaben nur wenig Investitionen erforderlich. Hinsichtlich der in der Samtgemeinde Nienstädt bestehenden DSL-Problematik räumte Volksdorf ein, dass bei diesem wichtigen Thema die Gemeinde Hespe "ganz besonders" betroffen sei. Den unlängst vom SPD-Samtgemeindeverband gestellten Antrag, in den Haushalt 2008 der Samtgemeinde Nienstädt 100 000 Euro zum Ausbau der DSL-Versorgung einzustellen, ließ er nicht unkommentiert: "100 000 Euro, damit 150 Familien DSL haben", sei "zumindest diskussionswürdig". Im kommenden Jahr habe man statt dessen "ganz andere Aufgaben", so etwa die Verbesserung der Sicherheit in Schulgebäuden. Auf Nachfrage erklärte Volksdorf, er gehe davon aus, dass sich die 100 000 Euro auf die Gemeinde Hespe beziehen. Trotz zahlreicher DSL-Wünsche seitens der dortigen Bürger sei es unklar, ob letztlich tatsächlich eine ausreichend große Anzahl einen DSL-Vertrag bei der Telekom abschließen wird. Der CDU-Landtagsabgeordnete Joachim Runkel ging bei seiner Stippvisite kurz auf die bevorstehende Landtagswahl ein. Außer für einen Ausbau der Bundesstraße 65 über das geplante Teilstück zwischen Stadthagen und Bad Nenndorf hinaus, propagierte er auch dafür, die Schulden des Landes Niedersachsen abzubauen. Darauf hinweisend, dass es in Niedersachsen die höchste Zahl an Lehrern und Polizisten gebe, bewerteteer "Bildung und Sicherheit" als "ganz wichtig".



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