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Landkreis erteilt Ausnahmegenehmigung für "String Thing"-Konzert auf Gut Wormsthal

Grünes Licht für Premiere der Kulturscheune

Gut Wormsthal (la). Das von Christoph von Alten-Nordheim und Rainer Ballin von der Media-Farm geplante Konzert des preisgekrönten Streichquartetts "String Thing" in der Scheune auf Gut Wormsthal kann wie geplant am Sonntag, 26. November, stattfinden. Wolfgang Wehlauch, Leiter des Bauordnungsamts des Landkreises Schaumburg, hat grünes Licht gegeben.

veröffentlicht am 26.10.2006 um 00:00 Uhr

"Es handelt sich um eine außerordentliche Veranstaltung, die nicht unter die Versammlungsstättenverordnung fällt. Daher erteilt der Landkreis eine Ausnahmegenehmigung", teilt Wehlauch mit. Allerdings müssen die Veranstalter einige Auflagen erfüllen. So müssen die Rettungswege in der großen Scheune durch Piktogramme gekennzeichnet werden. Es muss dafür gesorgt werden, dass die Rettungswege freigehalten und beleuchtet sind. Außerdem muss ein Bestuhlungsplan vorgelegt werden und eine Brandwache zur Verfügung stehen. Ob auch für die vorgesehene Veranstaltung im Dezember eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden könne, sei noch nicht absehbar, sagte Wehlauch. "Allerdings wollen wir die Bedingungen auch nicht zu eng fassen, denn schließlich liegt uns etwas daran, solche kulturellen Veranstaltungen zu ermöglichen", sagteWehlauch. Sollte die Kulturscheune allerdings zur festen Einrichtung werden und wie geplant regelmäßig einmal pro Monat Veranstaltungen anbieten, dann müssten die Brandschutzauflagen nochmals kontrolliert werden. "Diese beiden ersten Veranstaltungen sind ein Versuch und wenn das kulturelle Angebot von den Auetalern und den Bürgern der weiteren Umgebung gut angenommen wird, dann wollen wir das Projekt natürlich fortführen und werden auch alle Brandschutzmaßnahmen erfüllen", sagt Veranstalter Rainer Ballin zum Thema. Positiv steht auch der künftige Auetaler Bürgermeister und Vorsitzende des Auetaler Kulturvereins, Thomas Priemer, dem Projekt "Kulturscheune" gegenüber. "Das kulturelle Angebot kann nie groß genug sein und der Kulturverein erhebt keinen Anspruch darauf, allein Kulturveranstaltungen zu organisiere", so Priemer. Schließlich würden auch in Kirchen Konzerte angeboten. "Rainer Ballin ist außerdem auch Mitglied in unserem Kulturverein und ich kann mir eine Zusammenarbeit mit ihm und Christoph von Alten-Nordheim in der Kulturscheune gut vorstellen. Zumal die Scheune ein hervorragendes Ambiente bietet", sagt Priemer.Über die genaue Art der Zusammenarbeit müsse aber der Vorstand des Kulturvereins entscheiden. "Schließlich sind wir ein gemeinnütziger Verein und bieten Kultur im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten", so Priemer.

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