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Markt soll am 25. Oktober schlüsselfertig übergeben werden

Grünes Licht für Netto-Bau: Ab Ende Juni wird gebaggert

Heeßen (tw). Ab jetzt kann's losgehen: Der Lüneburger Projektentwickler Hans-Hermann Garbers ("Garbersbau") hat vom Landkreis Schaumburg die Genehmigung zum Bau des Netto-Marktes in Klein Eilsen (wir berichteten) erhalten. "Das Schreiben ist bereits am 30. Mai bei uns eingegangen", erklärt Garbers auf Anfrage dieser Zeitung. Noch vor Ende Juni, so der Projektentwickler zuversichtlich, werden auf der Brache am Ortseingang von Heeßen die Bagger anrollen.

veröffentlicht am 06.06.2007 um 00:00 Uhr

Die "Edeka"-Brache in Klein Eilsen: Ende Juni 2007 will Netto hi

Damit bestätigt sich, was Klaus Heimann bereits am 25. Mai in Aussicht gestellt hatte: "Ich rechne damit, dass die Entscheidung bis Ende Mai vorliegen wird", hatte der Pressesprecher des Landkreises kürzlich erklärt. Laut Garbers wird die Firma August Dierken Bauunternehmung GmbH& Co. KG mit Sitz in Goldenstedt bei Vechta den Markt als Generalunternehmer hochziehen. Der seit 55 Jahren bestehende Betrieb stellt für viele Lebensmittel-Discounter wie Lidl, Plus und Netto im Raum Weser-Ems und Bremen schlüsselfertige Objekte auf. DieÜbergabe des Marktes an Netto ist jetzt bereits für den 25. Oktober geplant - eine Woche früher als bislang vorgesehen. Allerdings: Netto wird für den Markt mit seinen 760 Quadratmetern Verkaufsfläche und 80 Stellplätzen nicht das gesamte Grundstück brauchen. Für 2000 Quadratmeter im rückwärtigen Bereich hat der Lebensmittler nach Aussage des Projektmanagers weder jetzt noch später eine Verwendung. Bis auf den Erdwall direkt an der Landesstraße, der abgetragen wird, damit man den Markt auch wahr nimmt, sollen alle anderen Lärmschutz-Barrieren erhalten bleiben. Netto will sie zum Teil in der Höhe noch aufstocken und in jedem Fall begrünen. Im Gemeinderat Heeßen hatte das Netto-Vorhaben unlängst Zustimmung gefunden und Vorfreude ausgelöst. In der Nachbargemeinde Luhden sieht das anders aus. In der letzten Ratssitzung gab es keinen einzigen Fürsprecher für das Begehren des Discounters. Dafür umso mehr Ablehnung und Ängste um den Fortbestand des Penny-Marktes an der B 83.



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