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… und kritisieren das Fehlen einer Bürgerbefragung im Vorfeld der geplanten Anlage auf dem Heidbrink

Grüne sammeln 1264 Unterschriften gegen Ziegenfarm

Buchhagen (ubo). Neben der Wahl der Kandidaten für die Samtgemeindewahl haben die Mitglieder des Kreisverbandes Holzminden von Bündnis 90/ Die Grünen auch ihre Kreisversammlung abgehalten. Zahlreiche Themen standen auf der Tagesordnung. So berichtete der Fraktionssprecher und Kandidat für die Samtgemeindebürgermeisterwahl, Christian Meyer, aus dem Kreistag.

veröffentlicht am 14.12.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 23:41 Uhr

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Er führte aus, dass 1264 Unterschriften gegen die geplante Ziegenfarm auf dem Heidbrink gesammelt wurden. Er verlas die Meldung, dass die Mehrheitsgruppe aus CDU, UWG und FDP im Kreistag den Antrag auf „Teillöschung des Landschaftsschutzgebietes“ gestellt habe. Die Kreismitglieder kritisierten, dass das Verfahren ohne Bürgerbefragung abgeschlossen werden soll. Auch ein Gutachten zur Fusion der Kreise Holzminden und Northeim löste eine Diskussion aus. Die Mitglieder lehnten das Gutachten als „Vorentscheidung einer Fusion“ ab. „Wir stehen weiterhin für einen eigenständigen Landkreis Holzminden“, stellte Christian Meyer klar.

Auch die Zukunft des Holzmindener Straßentheaters ist ungewiss, nachdem Stadtmanager Rolf Schwager sein Konzept zurückzog. „Wir wollen keine Kürzungen an der Qualität, sondern ein Festival mit internationalem Renommee“, machte Peter Ruhwedel, Fraktionssprecher der Grünen im Stadtrat, deutlich.

Bei den Grünen standen auch die Schulen auf der Tagesordnung. So erwarten sie bei der energetischen Sanierung der Schule in Eschershausen „komplementäre Maßnahmen“ vom Landkreis. „Dies betrifft hauptsächlich die Heizungsanlage der Schule und des Kindergartens“, erläuterte Werner Richter. Er informierte die Mitglieder auch über eine zweimal 40 000 Hühner umfassende Mastanlage zwischen Dielmissen und Lüerdissen. „Der Antrag ist so löchrig und ohne relevante Angaben zur Entscheidungsfindung“, bewertete Richter den Antrag im Samtgemeinderat und äußerte die Vermutung, dass ein Exampel statuiert werden soll. „Es regt sich Widerstand im Ort“, will Richter festgestellt haben. Eine Photovoltaikanlage in Dielmissen rief, laut Werner Richter, den Widerstand eines Anwohners hervor.

Die Versammlung sprach sich einstimmig dafür aus, das „Volksbegehren für bessere Schulen in Niedersachsen“ gegen ein Turboabitur und für eine Rückkehr zu 13 Jahrgängen, und zu mehr Gesamtschulen zu unterstützen.

Nach der Sitzung stand der Haushalt auf der Tagesordnung, der einstimmig genehmigt wurde. Darin ist auch Geld für die Grüne Jugend eingestellt. „Damit wollen wir der Jugend helfen, wenn sie aktiv wird“, begründet Werner Richter den Ansatz.



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