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Einfahrten und Stellplätze mit Rasengittern umweltfreundlich gestalten

Grün statt Beton

veröffentlicht am 21.05.2016 um 00:00 Uhr

Wo Wohngebiete entstehen und Straßen geteert werden, befindet sich die Natur meist auf dem Rückzug: Die Flächenversiegelung wird in vielen Städten und Gemeinden zunehmend zum Problem. Da es immer weniger freie Bereiche gibt, über die Regen in den Boden versickern kann, wird bei starken Niederschlägen die Kanalisation zu sehr belastet – Überschwemmungen können die Folge sein. Hausbesitzer können dem entgegenwirken, indem sie betonierte oder gepflasterte Flächen wieder entsiegeln und damit zugleich mehr Grün in die Städte holen.

Ein sattgrüner Rasen statt des bisherigen tristen Betongraus: Spezielle Rasengitter aus recyceltem Kunststoff machen es möglich, Einfahrten oder Stellplätze zu begrünen und dennoch weiterhin mit dem Fahrzeuggewicht belasten zu können. Ein positiver Zusatzeffekt für den Hauseigentümer: Da die Abwassergebühren unter anderem auf Basis der versiegelten Grundstücksfläche berechnet werden, spart eine Entsiegelung bares Geld.

Das Rasengitter sorgt dafür, dass die Halme gleichmäßig wachsen und somit das Gitter schon wenige Wochen nach der Verlegung gleichmäßig überdecken. Das wabenförmige Material, das in 50 mal 50 Zentimeter großen, grünen Elementen erhältlich ist, wird flächendeckend verlegt und bietet eine hohe statische Belastbarkeit. Die offene Konstruktion der Rasengitter ermöglicht es, dass sich der gesäte Rasen fest mit dem Boden verwurzeln kann. Dank der serienmäßigen Bodenanker können die Rasengitter ebenso genutzt werden, um Böschungen auf dem eigenen Grundstück oder auch Uferzonen zu befestigen. Der Kunststoff ist UV-stabil, wetterfest sowie wärme- und frostbeständig – gute Voraussetzungen für eine dauerhaft befestigte Grünfläche.

Erfahrene Heimwerker können die Verlegung und Begrünung selbst übernehmen. Je nach Größe der Fläche nimmt dies nur wenige Stunden in Anspruch. Wer das Verlegen lieber einem Experten überlassen möchte, findet bei den örtlichen Fachleuten einen kompetenten Ansprechpartner. djd



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