weather-image
×

Abholzung hat nichts mit Artenschutz zu tun

Groteske Begründung

Die geplante Abholzung der Waldränder an der Holtenser Landstraße unter anderem mit einer Artenschutzmaßnahme zu begründen, ist schlichtweg grotesk.

veröffentlicht am 06.11.2020 um 18:34 Uhr

Autor:

Zu: „Geplante Fällungen sorgen für Kritik“ vom 21. Oktober, und zu: „Warum müssen so viele Buchen fallen?“, vom 20. Oktober


Die angesprochene Forschungsarbeit von Dr. Heinz Gockel ist ein schönes Modell – mehr aber auch nicht. So werden sich etwa wärmeliebende Arten ohnehin nur auf grundsätzlich wärmebegünstigten Standorten einstellen – das ist die Holtenser Landstraße nicht. Sie ist (Straße!) ein stickstoff- und feinstaubbelasteter Standort. Daher werden sich dort die durch die allgemeine Eutrophierung und Auflichtung unserer Wälder geförderten „üblichen Verdächtigen“ wie Brombeere, Kletten-Labkraut, Kratzdistel, Knoblauchs-Rauke und andere waldfremde Arten ausbreiten. Ob das die Spaziergänger in den zukünftigen Kahlschlagflächen erfreuen wird, sei dahingestellt. Mich graust es!



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Kontakt
Redaktion
E-Mail: redaktion@dewezet.de
Telefon: 05151 - 200 420/432
Anzeigen
Anzeigen (Online): Online-Service-Center
Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
Abo-Service
Abo-Service (Online): Online-Service-Center
Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt