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Golfer stellen Pläne für Objekt am Harrl vor / Jetzt 770 Quadratmeter / Offene Gastronomie mit feiner Küche

Großprojekt: Neues Clubhaus für 900 000 Euro

Luhden. Ist das der Durchbruch für den "Golfclub am Harrl"? Man ist geneigt zu sagen - Ja! Denn: Das Projekt "Bau des Clubhauses" hat Dimensionen angenommen, welche alle bisherigen Pläne in den Schatten stellen. Statt 200 000 Euro wird das künftige Objekt ein Bauvolumen von - mindestens - 500 000 Euro haben; der "reguläre" Preis würde sogar bei 900 000 Euro liegen. Kommt hinzu: Die Nutzfläche soll sich von bislang 200 auf jetzt 770 Quadratmeter fast vervierfachen.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 10:21 Uhr

Das künftige Clubhaus: Ansicht von Süd-Westen.

Autor:

Thomas Wünsche

Diese Zahlen nannte Golfclub-Präsident Volker Kipp im Gespräch mit der Landes-Zeitung im Nachgang der jüngsten Mitgliederversammlung. Kipp: "Die Mitglieder haben - einstimmig - beschlossen, ,ihre' 200 000 Euro, für welche die Bank bereits ,Grünes Licht' gegeben hat, nicht in ein Einzelprojekt zu investieren, sondern in eine Gesellschaft, in welcher der Club Anteilseigner ist." Klartext: Zu den 200 000 Euro, welche die Clubmitglieder selbst aufbringen, kommen laut Kipp 300 000 Euro, welche die "Golf& Garden GmbH" von Lutz Ahner, Betreiber des Platzes am Harrl, in das Projekt stecken wolle. Eine nicht genannte Summe sollüberdies vom Sponsor - "einer der führenden Glashersteller der Region" - kommen. Macht zusammen 500 000 Euro plus "x". "Würden die angefragten Bauunternehmer das Gebäude nicht weitgehend zum Selbstkostenpreis errichten, läge die Bausumme regulär gar bei 900 000 Euro", sagt der Golfclub-Präsident. Kipp: "Mit Blick auf den besagten Sponsor haben wir uns auch dafür entschieden, den Planungsauftrag an ,Kasel Architekten' (Minden) zu vergeben." Denn Kasel-Architekten sind gleichzeitig für das Büro des Sponsors tätig; ursprünglich hatte der Golfclub am Harrl die Planung des Bauprojekts dagegen in die Hände von "F.M.-Haus" (Minden) legen wollen. Das auf einer Bodenplatte (ohne Keller) geplante Clubhaus selbst soll als Stahl-Glas-Konstruktion mit Wänden in Leichtbauweise errichtet werden - "mit einem wunderbaren Blick ins Tal". Im Souterrain soll der Servicebereich mit Duschen, Umkleiden, sollen die Caddy-Räume sowie das Sekretariat und das Lager untergebracht werden. Der obere Bereich soll die Gastronomie, Clubräume, Büro und Konferenzzimmer sowie das Foyer beinhalten. Kipp: "Es wird eine ,offene' Gastronomie werden, die nicht nur Clubmitglieder, sondern auch Wanderer und (Kur-)Gäste bewirtet." Derzeit laufen Gespräche mit potenziellen Betreibern aus der Region, darunter auch ein besonders namhafter. Die Speisekarte soll Angebote enthalten, welche über die Currywurst mit Pommes weit hinausgehen. Die Brauerei wird in Absprache mit dem künftigen Gastronom ausgewählt. Kipp zum Zeitplan: "Wir wissen noch nicht genau, wann wir mit dem Bau beginnen werden - wohl aber, dass wir Ostern 2008 fertig sein wollen." Da Kasel-Architekten die Pläne fertig haben, könne der Bauantrag in Kürze gestellt werden. Der Golfclub-Präsident rechnet mit dem Baubeginn "im September". Nach derzeitigem Stand der Dinge soll ein Generalunternehmer das Haus schlüsselfertig und zum Festpreis hinstellen. "Dieses Vorgehen", sagt der Golfclub-Präsident, "bietet dem Club die größtmögliche Sicherheit". Ein Clubübrigens, der, seit der neue Vorstand im Amt ist, laut Kipp inzwischen von 75 auf 130 Mitglieder gewachsen ist. Weitere Interessenten befänden sich derzeit noch in den zahlreichen Schnupperkursen. Doch wie auch immer: "Wir sind sicher", sagt Kipp, "dass wir Ende 2007 wenigstens 150 Mitglieder haben werden - eine Zahl, die wir ursprünglich erst für Ende 2008 anvisiert hatten." Zum weiteren - rasanten - Wachstum der Mitgliederzahl soll auch der Umstand beitragen, dass der Golfclub zwei Trainer als Diplom Golf Professionals verpflichten konnte: den Schotten Joseph Pearston aus Herford, der den Golfern die Grundtechniken vermittelt und den Bad Eilser Klaus Magnus, der sich jährlich in Dallas (Texas) weiterbildet und am Harrl die neuesten Methoden von Hank Haney unterrichtet; Haney ist der aktuelle Pro von Tiger Woods.

Golfer-Präsident Volker Kipp (l.) und der neue Sportwart Dierk A
  • Golfer-Präsident Volker Kipp (l.) und der neue Sportwart Dierk Arndt freuen sich vor den - neuen - Abschlaghütten auf das Bauprojekt. Fotos: tw
Ledersofas sollen das Ambiente im Foyer des Clubhauses bestimmen
  • Ledersofas sollen das Ambiente im Foyer des Clubhauses bestimmen.


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