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Thomas Küllig ist besorgt um sinkende Mitgliederzahlen bei den Jugendfeuerwehren

Grossmann: „Wir brauchen alle und jeden“

Grohnde. Wie sehr sich die Aufgaben der Feuerwehren gewandelt haben, lässt sich anhand der Stützpunktwehr Grohnde zeigen. So leisteten die 42 Feuerwehrleute der Einsatzabteilung bei 13 Hilfeleistungseinsätzen insgesamt 1360 Stunden, bei 15 Brandeinsätzen wurden 640 Stunden geleistet, bei sonstigen Einsätzen leisteten die Freiwilligen 205 Stunden. Diese Zahlen trug Ortsbrandmeister Günter Wittchow bei der Hauptversammlung vor. Insgesamt summieren sich die ehrenamtlichen Stunden der Einsatzabteilung mit Lehrgängen auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene, Übungsabenden und Dienstbesprechungen auf 3713 Stunden. Der Musikzug leitstete 504 Stunden. Insgesamt gehören der Stützpunktwehr, neben den 42 Aktiven, 22 Passive, neun Jugendliche in der Jugendfeuerwehr, 12 Kinder in der Kinderfeuerwehr, sieben Musiker und 176 Freunde und Förderer an.

veröffentlicht am 30.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:21 Uhr

Bürgermeister Andreas Grossmann ging in seinem Grußwort auf die knappen Finanzen ein und erläuterte, dass für jede Beschaffung die „Unabweisbarkeit“ mit seitenlanger Begründung geschrieben werden muss. Grossmann sprach auch den Entwurf des Berichts vom Landesrechnungshof (LRH) an und räumte ein, dass in einigen Bereichen nicht die notwendige Einsatzbereitschaft gegeben sei. „Wir brauchen alle und jeden“, so der Bürgermeister. Reinhard Feyer, Schatzmeister im Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Emmerthal, hob hervor, dass es notwendig sei, dass Vereine, Feuerwehren und Institutionen Termine absprechen. Dies sei notwendig, um die Jugendlichen, die sich in mehreren Vereinen und Institutionen engagieren, nicht zu verlieren. In Vertretung für Ortsbürgermeisterin Rita Bode überbrachte Ortsratmitglied Horst Fischer die Grußworte und blickte auf den Brand des Vereinsheimes in der Mergelkuhle während des Oktoberfestes zurück.

Thomas Küllig, stellvertretender Abschnittleiter Ost und Bereitschaftsführer Ost, äußerte seine Sorgen um sinkende Mitgliederzahlen bei den Jugendfeuerwehren. Dieser Trend sei niedersachsenweit zu erkennen, so Küllig. Der Bereitschaftsführer appellierte an die Feuerwehrleute: „Wir alle sind die Gemeinde und müssen dafür sorgen, dass der Brandschutz sichergestellt wird.“ Küllig streifte in seinem Grußwort auch den Digitalfunk, der im Landkreis angelaufen ist, und rief dazu auf, an den Schulungen teilzunehmen. Zum Schluss äußerte Thomas Küllig den Wunsch, auch in Zukunft auf die Ortswehren zählen zu können.

Kay Leinemann, stellvertretender Gemeindebrandmeister, stellte die Feuerwehr als Ganzes in den Mittelpunkt. Angefangen von der Feuerwehr als „universelle Eingreiftruppe“, die vom Wohnungsbrand bis zur Unfallhilfe unterschiedliche Gefahrensituationen bewältigen muss und kann, über die knapper werdenden Finanzmittel, bei denen seitenlange Begründungen für Beschaffungen geschrieben werden müssen und der überarbeiteten Alarm- und Ausrückeordnung, die bereits den vom Landesrechnungshof angesprochenen Defiziten im Brandschutz Rechnung tragen. Der Landesrechnungshof hatte bei seiner Überprüfung unter anderen zu wenig Tagesverfügbarkeit der Freiwilligen sowie zum Teil mangelnde Dienstbeteiligung und Ausbildung festgestellt. Auch appellierte Leinemann an die Atemschutzgeräteträger, die Vorgaben zu erfüllen. Gemeinsam mit Thomas Küllig und Günter Wittchow nahm Kay Lienemann die Ehrungen und Beföderungen vor. So erhielten zum Teil in Abwesenheit Otto Arneke, Carl Budde und Helmut Möller die Ehrung für jeweils 70-jährige Mitgliedschaft. Seit 60 Jahren sind Otto Lanatewitz und Fritz Müller in der Feuerwehr und seit 40 Jahren Winfried Hildebrand. Rüdiger Schünemannn nahm die Auszeichnung für 40-jährige Mitgliedschaft im Musikzug entgegen und Manuel Kirk für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr. In den Rang des Oberlöschmeisters wurde Benjamin Hüsing befördert und Rune Jäger in den des Löschmeisters. Peter Roeck erhielt seine Beförderung zum Ersten Hauptfeuerwehrmann und Christine Hüsing zur Hauptfeuerwehrfrau. Beförderungsurkunden zum Oberfeuerwehrmann erhielten René Hildebrand und Marc Philip Kern und zum Feuerwehrmann Marc Eric Hodes.ubo



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