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Hobbyhistoriker planen 35 000 Euro für das Museum / Neue Vitrinen und Exponate / Neue Mitgliedsbeiträge

Großes im Blick: Heimatbund Rodenberg will investieren

Rodenberg (oke). Der Heimatbund Rodenberg und Umgebung hat für die nächsten Jahre Großes im Blick. In der Jahresversammlung stellte der Vorstand die Wegmarken bei der Erweiterung des Museums im Ständehaus der Burg und deren Finanzierung vor. Für Vitrinen und Ausstellungsflächen sowie weitere Exponate plant der Verein mit einer Summe von etwa 35 000 Euro.

veröffentlicht am 18.03.2008 um 00:00 Uhr

Keine Zukunft ohne Vergangenheit: Heimatbund-Vorsitzender Hennin

Die Mitglieder, die sich im "Hotel Stockholm" eingefunden hatten, blickten zufrieden auf 2007 zurück. Die Aktionen, die der Verein allein oder in Kooperation mit anderen Institutionen organisiert hat, wurden gut angenommen, so Marlies Berndt-Büschen. Zwar sei die Besucherzahl mit 2227 Gästen nicht so hoch wie im Vorjahr, allerdings hätten sich längst nicht alle in die Listen eingetragen. In 2008 sollen die etablierten Veranstaltungen weitergeführt werden. Dazu gehört die Teilnahme am Prünmarkt, am Tag des offenen Denkmals sowie an den Kindertagen der Ferienaktion "RoWoKi". Die Termine können auf der aktualisierten Homepage unter www.heimatbund-rodenberg.de abgerufen werden. Die Tagesfahrt in diesem Jahr soll am 5. April zur Glashütte Gernheim und zum Storchenmuseum Windheim führen. Für Vorschläge bezüglich weiterer Fahrten sei der Vorstand immer dankbar, so Vorsitzender Henning Dormann. Um das Angebot des Heimatbundes attraktiver zu gestalten, will der Verein demnächst investieren. Die Anschaffung von zwei Vitrinen für die Galerie des Ständehauses, in denen die Fahnen der örtlichen Vereine und die Schützenketten ausgestellt werden, sind bereits beschlossene Sache. Das Geld dafür hat die Gemeinde zur Verfügung gestellt. Auch die weiteren Vorhaben, die vermutlich Losweise in den kommenden Jahren realisiert werden, sind durch Spenden, Fördergelder und Beiträge bereits zu etwa 50 Prozent gedeckt. So soll mit dem Bau einer Bühne in der Nähe des Museums begonnen werden, sobald dies das Wetter zulässt. Zusätzlich soll das Museum mit weiteren Exponaten wie beispielsweise einer Glocke aus der St.-Jakobi-Kirche erweitert werden. Wolfgang Treffer, der sich nach langjähriger Mitarbeit aus der Museumsarbeit zurückzieht, spendete als Abschiedsgeschenk eine Steinbank. Auch im Hinblick auf das Kernelement des Vereins, die historische Aufarbeitung der Rodenberger Geschichte, wollen die Mitglieder nicht untätig bleiben. "Wir brauchen dringend zusätzliche Helfer für die Museumsführungen", sagte Dormann. Vorwissen sei hierfür nicht zwingend nötig. Die neu eingerichteten Arbeitsgruppen "Geschichte" und "Landwirtschaft" unter der Leitung von Heinrich Schaake und Karl-Heinrich Wulf erweitern zukünftig das Forschungsfeld des Vereins. Außerdem soll in 2008 damit begonnen werden, Archiv- und Magazinbestände zu ordnen. Änderungen haben auch die Mitgliedsbeiträge erfahren. Einzelpersonen zahlen zukünftig 15, Familien 25, Schüler zehn und Körperschaften 70 Euro. Außerdem hat der Verein die Satzung überarbeitet und an derzeitiges Recht angeglichen. Die Änderungen sind ebenfalls auf der Homepage des Vereins einzusehen.



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