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Friedrichshagener Vereine feiern gemeinsam ihre Jubiläen

Großer Zusammenhalt

FRIEDRICHSHAGEN. Seit 50 Jahren gibt es in Friedrichshagen einen DRK-Ortsverein, seit 40 Jahren gibt es den Dorfverschönerungsverein Friedrichshagen und auch das 40-jährige Bestehen des Feuerwehrhauses bot Anlass im Bergdorf Friedrichhhagen gemeinsam zu feiern. Schließlich sind auch einige Bürger in mehreren Vereinen aktiv.

veröffentlicht am 30.10.2019 um 12:37 Uhr

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Gemeinsam begrüßten die Vorsitzenden der Vereine, Brunhilde Meier, Ludwig Hothan und Horst Binder die Gäste. Die Veranstaltung wurde mit einer Darbietung der Turngruppe der DRK-Ortsgruppe Friedrichshagen unter Leitung von Waltraud Ahrens schwungsvoll eröffnet.

Ludwig Hothan berichtete von den Anfängen des Dorfverschönerungsvereins. Durch die Gebietsreform in den 1970er Jahren sollte das vorhandene bürgerliche Engagement der Dorfbewohner nicht verloren gehen und von der Dorfgemeinschaft erwirtschaftete Gelder sollten im Ort bleiben und hier verwaltet werden. Auf Initiative von Bodo Adomeit wurde am 20. 11. 1979 im Gasthaus „Zum Krug“ der Dorfverschönerungsverein von 25 Bürgern gegründet. Brunhilde Meier teilte mit, dass die Gründungsversammlung des DRK-Ortsvereins Friedrichshagen zehn Jahre zuvor, am 28. November 1969, stattgefunden hatte und 31 Einwohner an diesem Tag Mitglied wurden. 1990 wurde die Turngruppe gegründet, die Waltraud Ahrens seit mehr als 25 Jahren leitet. Jedes Jahr wurde eine Weihnachtsfeier für die Kinder mit Abholung des Weihnachtsmannes veranstaltet. Es wurden Halbtagesfahrten vom Roten Kreuz organisiert, der Runde Tisch in Friedrichshagen wird unterstützt, Haussammlungen und Altkleidersammlungen werden gemeinsam durchgeführt.

Ortsbrandmeister Horst Binder führte aus, dass das Feuerwehrhaus 1979 überwiegend in Eigenleistung gebaut worden war. Nach der Gebietsreform sei es wichtig gewesen, einen Treffpunkt im Dorf zu haben. Der stellvertretende Bürgermeister Marco Guss überbrachte die Grüße der Stadt Hessisch Oldendorf und zeigte sich erfreut darüber, dass drei Vereine zusammen feiern und so die Pflege der menschlichen Beziehungen im Dorf unterstützen. Auch Ortsbürgermeister Jost Beckmann lobte den guten Zusammenhalt im Dorf und dankt für die geleistete Arbeit. Frau Flügge überbrachte die Grüße des DRK-Kreisverbandes Hameln-Pyrmont und der stellvertretende Stadtbrandmeister, Jörg Gottschalk, übermittelte die Grüße der Stadtfeuerwehr. Die Mitgliederehrungen der Vereine wurde durch Gesangseinlagen von Sara Azizi, einer jungen Sängerin aus Friedrichshagen, umrahmt. Bernhard Dlugosch und Walter Söhlke wurden von stellvertretenden Stadtbrandmeister Jörg Gottschalk für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft im DRK-Ortsverein Friedrichshagen wurden Bodo Adomeit, Elmar Drude, Ruth Hothan, Brigitte Lammel, Edith Lerbs, Inge Oetzmann, Lothar Neitz, Rosel Neitz, Ilse Rekate, Hildegard Söhlke und Herbert Wellmann geehrt.

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Die langjährigen geehrten Mitglieder vom Roten Kreuz, dem Dorfverschönerungsverein und der Feuerwehr Friedrichshagen. FOTO: Willi Rörig/PR

Für den Dorfverschönerungsverein Friedrichshagen führte Ortsbürgermeister Jost Beckmann die Ehrungen durch. Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden Bodo Adomeit, Erika Adomeit, Elmar Drude, Dela Kammer, Lothar Neitz, Rosel Neitz und Walter Söhlke geehrt.

Ludwig Hothan wies darauf hin, dass das Vereinsleben in Friedrichshagen schon zuvor gelebt habe. So wurde 1920 ein Radfahrverein gegründet. Dieser Verein hatte eine Vereinsfahne, die lange Zeit verschwunden war. Detlef Hoheisel hatte diese Fahne vor einigen Jahren auf einem Dachboden gefunden. Er hat die Jubiläumsveranstaltung genutzt, um die Fahne den Friedrichs-
hagener Vereinen zu überreichen, damit sie im Feuerwehrhaus ihren Platz findet.

Die Veranstaltung klang mit der Vorführung eines Filmes vom zehnjährigen Jubiläum des Dorfverschönerungsvereins von 1989 aus, welcher von Dieter Jürgens zur Verfügung gestellt und von Klaus Göbel aufgearbeitet worden war. Viele Bürger nutzten das Angebot und besichtigten den DRK-Rettungswagen und das Feuerwehrauto. Die Kinder freuten sich über die Möglichkeit, mit der Kübelspritze Erfahrungen zu sammeln.



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