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Junger Hofstaat ist beispielhaft für den Fortbestand des Schützenvereins Hummersen

Großer Andrang beim Schützenfest

LÜGDE/HUMMERSEN. Selbst die traditionell immer anwesenden und engagierten Hummerser Schützen hätten nicht gedacht, dass am ersten kompletten Schützentag, dem Samstag, schon ein derartig riesiger Andrang auf das Schützenfest herrschen würde.

veröffentlicht am 20.05.2019 um 15:41 Uhr

Ganz besonders getoppt wurde der Schützentag von dem rasanten Abend im Festzelt, bei dem die Tanz- und Partyband „Friends“ die Besucher unterhielt. Musik vom Allerfeinsten und tanzwütige Hummerser, machten den Abend zu einem wahren Erlebnis.

Nette Beigabe nebenher: Am frühen Morgen gegen halb vier rückte ein Polizeikommando mit einer Menge Streifenwagen an, um eine „Massenschlägerei“ in den Griff zu bekommen – doch sie trafen auf ein fast menschenleeres Zelt, in dem niemand ein solches Vorkommnis bemerkt haben wollte. Besser so, als andersherum, denn die Harmonie, in der die Hummerser ihr Schützenfest begehen, ist weithin bekannt.

Die Rituale am Samstag bestanden aus dem Abholen der Fahne und der Könige, der bewegenden Kranzniederlegung am Ehrenmal, dem Marsch zum Abholen der Königin, dem Großen Zapfenstreich, der Gänsehaut verursachte, und dem Rückzug ins Festzelt. Ein fast gleiches Ritual absolvierten die Teilnehmer am Sonntag: Marsch durchs Dorf, Abholung der Majestäten mit jeweiligem Halt, Musik des Spielmannszuges Bödexen und des Blasorchesters der Stadt Lügde, reichlich Getränke und schließlich der Einmarsch ins Festzelt, wo die Majestäten ihre Ehrenplätze einnahmen und die Sonntagssause startete.

Mit Stolz präsentierte sich der erst 26-jährige König Yannic Ostermann seinem Schützenvolk, an seiner Seite seine Königin Kimberly Kleinsorge. Zum Hofstaat gehören Cedrick Gröne und Nele Hofmeister, Eike Ostermann mit Viola Marx, Rico Marx mit Victoria Schröder sowie Marek Gröne mit Kimberly Thater und Florian Ebeling mit Jana Ostermann. Ein junger Hofstaat, der beispielhaft sein kann für den Fortbestand des Hummerser Schützenvereins und für die Region weit darüber hinaus. Präsident Elmar Reker zeigte sich darüber außerordentlich erfreut, ließ in seiner Laudatio aber auch Kritik laut werden. Es werde immer schwerer, Nachfolger für die Königswürde zu gewinnen, bemängelte er einerseits, andererseits könne man natürlich stolz auf das jetzige Königspaar sein, das problemlos bereit war, die Ämter in diesem Jahr auszufüllen. In dieser Richtung hätte er sich jedoch auch etwas mehr Engagement aus Richtung des Vereins gewünscht.

Besonders ehrte Elmar Reker Thorsten Mark, der vor 25 Jahren Jugendkönig war, sowie den damaligen König Heinz Friedrich Müller und die Königin Angelika Müller. Hans-Jürgen Reker wurde vor 50 Jahren Jungkönig, und Norbert Reker und Ilse Webel bildeten damals das Königspaar.

Für die langjährige Mitgliedschaft wurden Markus Torwesten und Frank Wagner geehrt, die es auf 25 Jahre brachten. 40 Jahre erreichte Martin Müller, und sogar auf 60 Jahre Mitgliedschaft konnte Hugo Werner zurückblicken.ar



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