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Zwischen Hameln und Gut Helpensen

Großeinsatz nach Kollision: Sechs Menschen verletzt

GUT HELPENSEN. Auf der Landesstraße 433 hat sich am Donnerstagnachmittag gegen 16.15 Uhr zwischen Hameln und Gut Helpensen ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Nach Angaben des Ärztlichen Leiters des Rettungsdienstes, Dr. Jörg Meckelburg, wurden vier Männer, eine Frau und ein Kind verletzt.

veröffentlicht am 11.01.2018 um 16:53 Uhr
aktualisiert am 11.01.2018 um 20:52 Uhr

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Ein Autofahrer wurde in den Blechmassen eingeklemmt – er musste von Rettungsmannschaften der Hamelner Feuerwehr mit hydraulischem Gerät befreit werden. Rettungshubschrauber „Christoph 4“ landete in der Dämmerung. Die Besatzung brachte einen der drei Schwerverletzten zur Medizinischen Hochschule nach Hannover. Die anderen Opfer werden in Hameln, Bad Pyrmont und Rinteln versorgt. Die Kollision löste einen Großeinsatz der Rettungskräfte aus. Brandamtmann Thomas Breitkopf vom Einsatzführungsdienst hatte MANV-Alarm (Massenanfall von Verletzten) auslösen lassen. Vier Notärzte und zahlreiche Notfallsanitäter des Roten Kreuzes und der Feuerwehr steuerten den Unfallort an. Die Straße war stundenlang gesperrt, sie wurde erst gegen 19.30 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.Nach Angaben von Hauptkommissar Jan Koß war der Fahrer (72) eines Ford Mondeo von Halvestorf in Richtung Hameln unterwegs. Aus ungeklärter Ursache sei das Auto nach links auf die Gegenfahrbahn geraten, sagte der Ermittler. Der Kombi prallte nahezu frontal mit einem Ford Transit, in dem drei Handwerker (26, 28, 32) aus Hessisch Oldendorf saßen, zusammen. Der Transporter wurde durch die Wucht des Aufpralls über die Leitplanke geschleudert. Er blieb demoliert an einer steilen Böschung unterhalb der L 433 stehen. Der 32 Jahre alte Fahrer wurde eingeklemmt. Einem Hamelner (44) der hinter dem Lieferwagen unterwegs war, gelang es noch rechtzeitig, seinen Citroën zu stoppen. Der Opel Mokka einer 29 Jahre alten Frau aus Hessisch Oldendorf, die ihre Tochter (12) im Wagen hatte, wurde beschädigt. Die Fahrerin stand unter Schock. Sie lobte das Verhalten des 44-Jährigen. Dieser Ersthelfer habe einen megaguten Job gemacht.

Da der komplette Motorblock aus dem Ford Transit gerissen worden war, liefen größere Mengen Öl ins Erdreich. Der kontaminierte Boden wurde in Absprache mit der Umweltbehörde mit einem Bagger ausgekoffert.

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  • Mehrere Autos waren in den Unfall verwickelt. Foto: ube
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  • Foto: ube
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  • Foto: ube
Schwerer Unfall auf der Landesstraße 433.
  • Der Pilot des Rettungshubschraubers „Christoph 4“ versucht vergeblich, auf der gesperrten Landesstraße 433 zu landen – offenbar waren Seitenwinde zu stark. Die Maschine des Bundesinnenministeriums setzte kurz darauf auf einem Acker auf. Foto: ube
Schwerer Unfall auf der Landesstraße 433.
  • Mehrere Einsatzkräfte sind vor Ort. Foto: ube
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Schwerer Unfall auf der Landesstraße 433.
Schwerer Unfall auf der Landesstraße 433.

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