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Ottensteiner Wehr ist Ausrichter

Große Vorfreude auf das Fest im Sommer

Ottenstein (saw). Mit seiner detaillierten Vorschau weckte „Cheforganisator“ Matthias Wolter während der gut besuchten Hauptversammlung Vorfreude auf das dreitägige Zeltfest im Sommer, für dessen Ausrichtung die Feuerwehr zuständig ist. Los geht es am Freitag, 12. Juli, mit einem Kindernachmittag und anschließender Disco. Der „kleine Umzug“ und das Anbringen der Königsscheiben eröffnen den zweiten Festtag. Für Unterhaltung am Abend sorgt eine Band. Mit einem Zeltgottesdienst starten die Ottensteiner am Sonntag, 14. Juli. Anschließend stärkt man sich mit einem gemeinsamen Essen für den Festumzug, der sich um 14 Uhr in Bewegung setzt. Musikalisch begleitet von den Feuerwehrkapellen Hehlen und Bisperode, geht es durchs Dorf und zurück auf den Festplatz, wo Kaffee, Kuchen und Platzkonzerte im Zelt folgen. Eine Katervesper ist um 19 Uhr geplant, ab 20.30 Uhr ist Tanz auf dem Zelt angesagt.

veröffentlicht am 10.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

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Ehrungen und Beförderungen waren weitere Glanzpunkte der Hauptversammlung. So heftete der stellvertretende Gemeindebrandmeister Thomas Schulze dem Hauptlöschmeister Hartwig Albrecht das niedersächsische Ehrenzeichen für 40-jährigen Dienst im Feuerlöschwesen ans Revers. Für 50-jährige Treue wurden Karl-Heinz Hupe und Jobst-Jürgen Sievers geehrt; Urkunde und Abzeichen überreichte Ortsbrandmeister Tobias-Kai Schäfer auch an Stefan Keunecke, Jörn Düe, Bernd Drüke und Uwe Schäfer für 25-jährige Mitgliedschaft.

Zum Löschmeister beförderte Thomas Schulze den Hauptfeuerwehrmann Daniel Stöcker. Holger Schomburg wurde von Wehrchef Tobias-Kai Schäfer zum 1. Hauptfeuerwehrmann ernannt, Hendrik Strohmeyer trägt nach dem Truppführer-Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule in Celle den Dienstgrad Oberfeuerwehrmann, und nach erfolgreich absolviertem Grundlehrgang wurde Lukas Schmidt zum Feuerwehrmann befördert.

Zu vergleichsweise wenigen Einsätzen wurden die 48 Aktiven der insgesamt 175 Mitglieder zählenden Wehr im Jahr 2012 gerufen: Schäfer erinnerte an eine Hilfeleistung, zwei Löscheinsätze – darunter das vorzeitig entzündete Osterfeuer – sowie zwei nachbarschaftliche Löschhilfen in Lichtenhagen. Bei einer Übung in Meiborssen waren die Ottensteiner vor allem für die Wasserversorgung zuständig. Ein zukunftsweisendes Ereignis war die Gründung der Jugendfeuerwehr Otten-stein/Lichtenhagen im September. Die Brandschützer starteten beim „Spiel ohne Grenzen“ in Heyen, richteten das Kartoffelbraten in der Mergelkuhle aus, waren beim Zeltfest des SV Ottenstein ebenso dabei wie beim Herbstmarkt. Den Titel „Feuerwehrmann des Jahres“ und ein kleines Präsent konnte sich – wie schon im Vorjahr – Carsten Gödecke abholen: Er hatte keinen der 21 Dienste versäumt.

Als stellvertretender Samtgemeindebürgermeister verwies Friedel Lages auf einen Betrag von 378 000 Euro, der im Jahr 2012 in den Brandschutz investiert worden sei. Für allein 86 000 Euro habe man die Wehren mit 350 digitalen Funkmeldeempfängern ausgestattet. Grußworte sprachen auch der stellvertretende Gemeindebrandmeister Thomas Schulze und Ottensteins Bürgermeister Manfred Weiner, der die Feuerwehrleute dazu aufrief, sich mit Ideen in das Projekt „Umbau statt Zuwachs“ einzubringen, um Bevölkerungsschwund und Überalterung auf der Hochebene entgegenzuwirken. „Mit der Gründung der Jugendfeuerwehr habt ihr einen wichtigen Beitrag dafür geleistet, dass auch in Zukunft bei Feuer, Unfällen oder anderen Notlagen rasch Hilfe vor Ort ist.“



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