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Roll- und Eissportclub von 1954 lädt am Sonntag in die Sporthalle Hohes Feld ein

Große Märchenshow auf Rollen

Hameln. Der Hamelner Roll- und Eissportclub (RESC) existiert seit 60 Jahren. Seine Anfänge waren ohne eigene Trainingsanlage zunächst nicht einfach. Im Jahre 1959 zählt der Verein schon 200 Mitglieder. Der lang ersehnte Wunsch nach einer Rollaußenbahn wurde von der Stadt aber erst rund 21 Jahre nach der Vereinsgründung in die Tat umgesetzt. Bis zur Fertigstellung jener Rollsportaußenanlage im Bereich der Sporthalle Nord im Jahre 1975 mussten sich die Vereinsmitglieder mit den gegebenen Trainingsmöglichkeiten in Hameln zufrieden geben. In der Chronik des Vereins heißt es dazu „1955: Für Gymnastikübungen steht das Stadion (jetziger Bürgergarten) und für zwei Stunden wöchentlich die Turnhalle der Oberschule der Mädchen zur Verfügung. Eislaufen erfolgt auf dem Tennisplatz (am 164 Ring/Sedanstraße). 1957: Das Wintertraining findet in der früheren Halle der Strafanstalt statt, geheizt wird mit einem eisernen Ofen. 1970: Die Vereinsmitglieder dürfen auf Spezialrollen für vier Stunden in der Sporthalle Nord trainieren.

veröffentlicht am 11.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:16 Uhr

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Etwa alle zwei Jahre veranstaltet der RESC neben seinen regelmäßigen Teilnahmen an Landes- Bundes- und internationalen Meisterschaften, bei denen viele Meistertitel und beachtliche Platzierungen mit nach Hause gebracht wurden, auch die Märchenaufführungen auf Rollen. Begonnen wurde damit im Jahre 1974 als großes farbenprächtiges Schaulaufen mit dem Märchen „Schneewittchen“. An zwei Tagen absolvierten die Läuferinnen in der Sporthalle Nord vier ausverkaufte Vorstellungen.

1994 erfolgte der Umzug mit den erfolgreichen Märchenvorstellungen in die Rattenfängerhalle. „Die Schöne und das Biest“ wird in diesem 40. Vereinsjahr des RESC zusammen mit dem „VFR Aerzen“ und dem „RSG Bodenwerden“ als Märchenprojekt aufgeführt. Und während der Freizeitsport 1955 mit dem ersten Schaulaufen auf dem Hamelner Wochenmarkt (damals Erichstraße) begann, setzten in der Leistungssparte Ursula Hoppe und Dieter Radetzki 1962 wichtige Akzente für den Verein. Die Freude war groß, als sich die beiden Läufer bei der Landesmeisterschaft im Paarlauf qualifizierten, wodurch sie sich die „Eintrittskarte“ für die deutsche Meisterschaft sicherten. Sie belegten den dritten Platz. 1986 setzte Alexander Müller als Norddeutscher Meister einen weiteren Meilenstein für den RESC. Er war der erste Teilnehmer des Hamelner Vereins bei einer deutschen Meisterschaft im Einzellauf. Im Jahre 2000 erreichten Läuferinnen des RESC die Weltmeisterschaft. Das „Dream Team Niedersachsen“, brachte Gold nach Hameln und wurde gefeiert. Der Titel wurde damals in Springfield Massachusetts ausgetragen. Auf dem Siegertreppchen in den USA standen vom RESC Stefanie Behling und Isabella Barbarito.

Derzeit hat der Verein 110 Mitglieder. Seit zehn Jahren lenkt die Trainerin Christine Gutsmann die Geschicke des Vereins. Co-Trainer ist Sebastian Kranzhoff. Lina Marielle Brunotte, Alina Oschwald, Dagmar Koch und Mirijam Dehnst vervollständigen das Trainerteam. Am Schneidern und Entwerfen der zahlreichen Märchenkostüme sind Anette Gerland-Bramer, Sabine Rost, Daniela Jedlicka, Monika Gutsmann, Silke Meronianakis, Anja Kontek und zahlreiche Läufermütter beteiligt.

Der runde Vereinsgeburtstag wird in der Sporthalle im Hohen Feld gefeiert. Die Vereinsmitglieder laden alle Interessierten zu ihrem großen Jubiläum am 14. Dezember herzlich ein. Einlass ist ab 15 Uhr. Die Gäste erwartet ein ganz besonderes Rollmärchenmedley als Showprogramm.

Das nächste Weihnachtsmärchen ist in einem Jahr geplant und soll am 12. Dezember 2015 gezeigt werden, es lautet „Findet Nemo“.git



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