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Umbau für insgesamt 590 000 Euro / Auch Westseite wird angepackt

Große Lösung für die Georgstraße

Bückeburg (rc). Der Bau- und Umweltausschuss hat sich bei der Umgestaltung und Sanierung der Georgstraße einstimmig für die große und damit teuerste Variante entschieden. Neben der Ostseite, wo die Straße einen Geh- und Radweg erhalten wird, wird auch die Westseite vom Kreisel bis hinauf zur Musikschule umgestaltet. Dazu kommt der Bau eines Kreisels an der Einmündung Rintelner Straße vor dem Bückeburger Hof.

veröffentlicht am 09.02.2008 um 00:00 Uhr

Insgesamt 590 000 Euro kostet der Umbau. Die Stadt ist mit 235 000 Euro dabei, der Rest fließt als Zuschuss vom Land Niedersachsen. 160 000 Euro sind bisher erst für die Jahre 2008 und 2009 für das Vorhaben veranschlagt, wie Soppe einräumen musste. Das restliche Geld soll 2010 in den Haushalt eingestellt werden, oder aber bereits 2009, wenn es die Einnahmen der Stadt zulassen. "Besser wäre es, die Straße in zwei Abschnitten umzubauen, also in zwei Jahren", so die Meinung im Ausschuss. Der derzeit schmale Bürgersteig auf der Ostseite wird auf drei Meter verbreitert, so dass Platz für einen Radweg ist. Auf der Westseite wird vor allem die unübersichtliche Einmündung Wiegmannstraße verändert. Um bessere Sicht zu schaffen, werden rechts und links der Einmündung Parkplätze wegfallen. Dafür entsteht eine neue Parkbucht vom Kreisel bis hinauf zur Wiegmannstraße. Außerdem wird die Fahrbahn, die komplett neu asphaltiert wird, bauchig verschenkt, um den Verkehr zu bremsen. Zweiter willkommener Effekt: Eine Kabeltrasse der Versorger bleibt unberüht. Die Querungshilfe im Bereich der Musikschule wird durch einen Zebrastreifen ersetzt. Auch hier fällt ein Parkplatz weg, damit Fußgänger beim Überqueren freie Sicht auf den Straßenverkehr haben.



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