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Schirmherr Sebastian Edathy besucht Ausstellung "10 Jahre Erinnerungsarbeit"

Große Anerkennung und hohen Respekt für die "Werkstatt"

Sebastian Edathy (vierter von links) und Klaus Maiwald (zweiter von links) besuchen mit der Vertretern der jüngsten Generation der Geschichtswerkstatt die aktuelle Staatsarchiv-Ausstellung. Foto: bus Bückeburg (bus). "Hohen Respekt und große Anerkennung" hat Sebastian Edathy jetzt dem Wirken der Geschichtswerkstatt der Herder-Schule gezollt. Der SPD-Bundestagsabgeordnete gab seine Einschätzung während eines Besuchs der Ausstellung "10 Jahre aktive Erinnerungsarbeit gegen das Vergessen" im Niedersächsischen Staatsarchiv zu Protokoll. Edathy fungiert als Schirmherr der Dokumentation, hatte aber aus unterschiedlichsten Gründen bislang eine persönliche Inaugenscheinnahme nicht ermöglichen können.

veröffentlicht am 02.01.2007 um 00:00 Uhr

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Er verfolge die Arbeit der von Klaus Maiwald geleiteten Werkstatt seit vielen Jahren, gab Edathy zu verstehen. Diese Arbeit sei "sehr wichtig und sehr gut", die Einrichtung genieße Vorbildcharakter. "Vor allen Dingen, weil die Beschäftigung mit Geschichte hier nicht auf abgehobene Art und Weise erfolgt" und der Spurensuche vor Ort eine sehr große Rolle zukomme. Edathy: "Die von der Geschichtswerkstatt aufgespürten Tatsachen und Schicksale dürfen nicht der Vergessenheit anheim fallen." Der Zehnjahresrückblick dokumentiert sehr umfangreich die Werkstatt-Aktivitäten von ihren Anfängen bis auf den heutigen Tag. Acht Vitrinen, viele Fotos und eine große Stellwand belegen die zahlreichen Ergebnisse, Erfolge und Anerkennungen. Allein die Liste der Publikationen umfasst 13 Titel; die Aufzählung der Veröffentlichungen, in denen über die Aktivitäten der Bückeburger berichtet wird, bringt es auf 15 Schriften. Was "Hausherr" Dr. Hubert Höing Respekt abnötigt. "Die Bilanz kann sich sehen lassen", merkt der Archivleiter an. Die Publikationen seien "durchaus gründlich und seriös" geraten. Parallel zur Ausstellung ist ein Begleitheft erschienen, das im Staatsarchiv, in der Herder-Schule sowie in den Buchhandlungen Frommhold und Scheck zum Preis von fünf Euro erhältlich ist. Hinter dem Wirken stehe eine Konzeption, die trotz mancher Widrigkeiten immer das Ziel verfolge, jeder Form von Unterdrückung und Fremdenhass engagiert entgegenzutreten, hatte Schulleiterin Christiane Marx während der Ausstellungseröffnung gesagt. Maiwald habe es mit unermüdlichem Engagement immer wieder geschafft, junge Menschen für dieses Konzept zu motivieren und zu ermutigen. Die ursprünglich bis zum 29. Dezember angekündigte Ausstellungszeit ist bis Montag, 8. Januar 2007, verlängert worden. Besichtigungszeiten im Staatsarchiv sind montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr.



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