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Ermittler: Kein Zusammenhang zwischen drei Fällen erkennbar

Großbrände: Polizei hat noch keine Spur

Stadthagen (jl). Die Polizei tritt bei der Ermittlung der Ursachen der drei Großbrände während der Jahreswende auf der Stelle. Auch die nach dem Brand in Remeringhausen in Aussicht gestellte Belohnung in Höhe von 2000 Euro hat nicht die erwünschten sachdienlichen Hinweise gebracht. Bis jetzt gehen die Experten der Stadthäger Polizei zudem davon aus, dass die Großbrände in Beckedorf, Reinsen und Remeringhausen keine Serie darstellen.

veröffentlicht am 01.03.2008 um 00:00 Uhr

Rückblende: Am 17. Dezember brennen in den frühen Morgenstunden zwei landwirtschaftliche Gebäude in der Beckedorfer Ortsmitte. Wie in Beckedorf brennt auch am 4. Januar ein landwirtschaftliches Gebäude in Reinsen bis auf die Grundmauern nieder. Wiederum elf Tage später zerlegen Flammen einen Maschinenschuppen des Rittergutes Remeringhausen. Spätestens von diesem Zeitpunkt an grassierte an der Stadthäger Bergkette und den Nachbarorten die Vermutung, dass da jemand in Serie zündelt -zumal da die Polizei in allen Fällen Brandstiftung nicht ausschloss und -schließt. Nicht ausgeschlossen sind zumindest in Beckedorf und Remeringhausen aber auch technische Brandursachen. Und da beginnt für die Ermittler angesichts einer ziemlich dünnen Spurenlage das Problem. Dünn ist die Ermittlungsgrundlage, weil die Flammen in allen Fällen sehr gründlich gewütet haben. Der Befürchtung einer möglichen Brandserie ist wohl auch die Belohnung zuzuschreiben, die nach dem Brand in Remeringhausen ausgesetzt wurde. Die durch die Aussicht auf 2000 Euro erhoffte Mitteilungsflut von aufmerksamen Zeitgenossen ist allerdings nach den Schilderungen von Polizeisprecher Axel Bergmannausgeblieben. Nur eine Mitteilung hat die Polizei bekommen: So soll vor dem Brand beim Rittergut ein "unbekanntes" Fahrzeug auf einem Grundstück in der Nähe des späteren Brandortes gewendet haben. Klar ist, dass dieser Hinweis der Polizei nicht weitergeholfen hat.

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