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Grenzbezieher ehren Jens-Uwe Steinhauer

Grillfest in der feuchten Grotte

HAMELN. Vor 40 Jahren hat die Anliegergemeinschaft der Straße „Rotenberg“ am Ende des Wendehammers eine Grünfläche mithilfe der Stadt Hameln angelegt und noch heute wird dieser Platz von den engagierten Nachbarn ehrenamtlich gepflegt.

veröffentlicht am 26.09.2019 um 00:00 Uhr

Damals, als der Rotenberg als attraktives Baugebiet mit schmucken Häuschen bebaut worden ist, kam bei den Nachbarn der Wunsch auf, einen Treffpunkt für gesellige Stunden in der nahen Natur anzulegen. So wurde unterhalb des Wendehammers diese kleine Grünfläche geschaffen.

Die Grünfläche wird von den Nachbarn gern zu geselligen und feucht fröhlichen Feiern genutzt. Als für den Treffpunkt nach einem Namen gesucht wurde, kam der Vorschlag den Treff ab nun an „Feuchte Grotte“ zu nennen. Noch heute wird die „Feuchte Grotte“ mit der rundgemauerten Feuerstelle gern zum Grillen und Klönen angenommen.

Schon damals bekleidete der heutige Ehrenpräsident Theo Wehrbein im Grenzbeziehung- und Heimatverein Vorstandsämter und so war es naheliegend, dass der Verein zur Fertigstellung der Anlage eine Sitzgelegenheit spendete. In späteren Jahren kam ein Holzemblem mit der besagten Namensnennung hinzu. Das Holzschild wurde einer Restauration durch den Allroundhandwerker Patrick Howind unterzogen und feierlich wieder angebracht. Dieses wurde zum Anlass genommen, um sich wieder zu einem geselligen Grillfest der Anlieger mit dem Vorstand des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege zu treffen.

Die „Rotenbergfamilien“ Anette und Christian Jahn-Pabel, Solveig und Gerhard Paschwitz, Emmi und Günter Schücke, Josefa und Rudolf Thamm, Hannelore Wehrbein, Wolfgang Schnell und Jens-Uwe Steinhauer hatten wie in den Vorjahren mit selbst gemachten Salaten und den von Rudi Thamm gebräunten Bratwürstchen alles bestens organisiert. Für die langjährige gemeinsame Verbundenheit zeigten die Vorstandsmitglieder Süreyya Kursawe, Karl-Friedrich Schmidt, Thomas Behmann und der Präsident Werner Sattler am Rotenberg erneut Flagge. Bei gekühlten Getränken und guter Stimmung wurde dem damaligen Initiator und Ehrenpräsidenten Theo Wehrbein gedacht, dem die Teilnahme aus gesundheitlichen Gründen diesmal nicht möglich war. Die Bratwürstchen wurden vom Verein und die leckeren Salate von den Damen spendiert. Diese Gelegenheit war auch der passende Rahmen für eine nachzuholende Ehrung. Da der Heimatfreund Jens-Uwe Steinhauer anlässlich der diesjährigen Jahreshauptversammlung verhindert war, konnte nun seine Ehrung für zehnjährige Vereinsmitgliedschaft mit Überreichung einer Ehrenurkunde und eines Weingeschenks durch den Präsidenten Werner Sattler vollzogen werden.

Außerdem gab Sattler mit Stolz und Dank den Hinweis, dass die Anlieger der „Feuchten Grotte“ insgesamt stolze 245 Jahre Mitgliedschaft im Verein repräsentieren. Am Ende des Tages schallte ein kräftiges „Hepp, Hepp, Horrido“ über den Rotenberg und die Vorstandsmitglieder wurden von der geselligen Runde mit den Worten verabschiedet: „Und im nächsten Jahr sehen wir uns wieder.“



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