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Grund: „Intensiver Häuserwahlkampf“ / Wilde verliert Afferde

Griese holt 22 von 36 Wahlbezirken

Das Wort „Enttäuschung“ nahm Ralf Wilde zwar nicht in den Mund – aus seiner Bemerkung im Rahmen der Dewezet-Elefantenrunde, es gebe Wahlbezirke, in denen traditionell mit einem besseren Ergebnis für die SPD zu rechnen gewesen sei, war allerdings herauszuhören: In den drei Wochen bis zur Stichwahl will der Oberbürgermeister-Kandidat noch einmal auf Stimmenfang gehen. Vor allem das Wahlergebnis aus Afferde macht Wilde Sorgen: Im Wahlbezirk 46 holte er mit 42,3 Prozent der Stimmen 8,7 Prozentpunkte weniger als Herausforderer Claudio Griese (CDU). Auch im Wahlbezirk 45 (Schule Afferde I) lag Wilde mit 48,3 Prozent nur knapp vor dem CDU-Kandidaten (46,3 Prozent). Noch schlechter fiel das Ergebnis für Wilde in Wehrbergen (33,6 Prozent) und im Wahlbezirk 31 (Elisabeth-Selbert-Schule) aus: 32,6 Prozent – nirgendwo sonst erhielt der SPD-Kandidat weniger Stimmen.

veröffentlicht am 26.05.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 08:57 Uhr

Wiebke Kanz

Autor

Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite

Für Claudio Griese sei vor allem das Wahlergebnis aus Wehrbergen das Ergebnis eines „intensiven Häuserwahlkampfes“, den er in den vergangenen Wochen betrieben habe. 62,1 Prozent – so viel, wie in sonst keinem der 36 Wahlkreise plus Briefwahl – holte er dort. Auch in seiner Heimat Tündern lag Griese mit 58 (Wahlbezirk 55/Schule Tündern I) und 57,6 Prozent (Wahlbezirk 56/Schule Tündern II) deutlich vor Wilde mit 36,2 beziehungsweise 35 Prozent. Abgeschlagen bei 31,9 Prozent landete der CDU-Kandidat hingegen in der östlichen Kernstadt, im Wahlbezirk 33 (Basbergschule I).

Anke Blume von der FDP erzielte ihr bestes Wahlergebnis im Klüt: 13,4 Prozent holte sie im Wahlbezirk 14 (Klütschule I). Auch in Welliehausen und Klein Berkel erreichte die Liberale mit 12,9 und 12,5 Prozent überdurchschnittlich viele Stimmen. Insgesamt waren 46 316 Hamelner zur Wahl aufgerufen, die Wahlbeteiligung lag bei 44 Prozent.

Griese holte in 22 von 36 Wahlbezirken und auch bei der Briefwahl mehr Stimmen als Herausforderer Wilde. Im Wahlbezirk 52 (HefeHof/Studienseminar) lagen beide mit 46,3 Prozent gleichauf.



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