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Neue Rampe an der B 83 kommt noch diesen Sommer / Ausbau "Am Hasengarten" folgt 2008

Grenzübergreifendes Bauprojekt vor dem Start

Bückeburg / Porta (rc). Seit fünf Jahren gibt es die Vereinbarung zwischen den Städten Bückeburg und Porta Westfalica zum Ausbau der Straße "Am Hasengarten" und den Bau einer Rampe auf der südlichen Seite der B 83, um den Verkehr des "Hasengartens" auf die Bundesstraße in Richtung Autobahn zu leiten. Im Sommer nun könnte Baubeginn sein, zumindest für den Bau der Rampe. Denn auf niedersächsischer Seite sind mit dem Abschluss des Planfeststellungsverfahren die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen worden.

veröffentlicht am 31.05.2007 um 00:00 Uhr

Auf nordrhein-westfälischer Seite wird dagegen mit dem weiteren Ausbau der Straße "Am Hasengarten" - auf Portaner Gebiet heißt die Straße "Im Gallen" - erst 2008 zu rechnen sein. Denn damit die Straße zu einer "leistungsfähigen Verkehrsverbindung" wird, soll die Fahrbahn verbreitert, sollen Geh- und Radwege gebaut werden. Insgesamt 1,5 Millionen Euro wird das Gesamtprojekt kosten: 300 000 Euro die Rampe, 454 000 Euro der "Hasengarten" und 788 000 Euro der Ausbau "Im Gallen". Obwohl ein Großteil der Projekte auf Bückeburger Gebiet gebaut wird, kostet es die Stadt keinen Cent: Nach dem Abzug von Zuschüssen Dritter übernimmt die Stadt Porta alle Baukosten, die auf Bückeburger Seite anfallen würden. Denn die Stadt Porta ist es, die ihre Gewerbegebiete etwa in Nammen besser an das überregionale Straßennetz anbinden will. In der kommenden Woche werden auf Portaner Seite in den zuständigen Gremien die endgültigen Entscheidungen über den Ausbau fallen. In Niedersachsen sind die Vorarbeiten jedenfalls soweit gediehen, dass die Rampe gebaut werden kann. Sie wird auf der südlichen Seite der Bundesstraße 83 entstehen und in Richtung Eilsen und damit in Richtung A 2 führen. Das Nutzen der Auffahrt Hasengarten auf der nördlichen Seite der B 83 war seinerzeit von den Verkehrsbehörden abgelehnt worden, da die Auffahrt schon jetzt als Unfallschwerpunkt gilt und zudem die Brücke über die B 83 zu schmal ist. Das Land Niedersachsen fördert den Bau der Rampe mit Zuschüssen aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, ebenso wie den weiteren Ausbau der Straße "Im Hasengarten" bis zur Landesgrenze hoch nach Wülpke. Mittel für diesen Ausbau werden allerdings erst 2008 zur Verfügung gestellt. Hier gibt es auch keine Probleme,einen Radweg entlang der Straße zu führen, dafür aber auf nordrhein-westfälischer Seite. Denn dort sperren sich Grundstückseigentümer gegen den Verkauf ihrer Flächen, die benötigt werden, um einen durchgängigen Radweg zu bauen. So müssen die Radfahrer in Richtung Wülpke beispielsweise die Fahrbahn benutzen. Radfahrer, die in Richtung Nammen oder Kleinenbremen wollen, werden über Wirtschaftswege zu ihren Zielen fahren können. Da zudem ein im Planungsgebiet liegender Graben nicht verrohrt werden darf, müssen die in Richtung Bückeburg fahrenden Radfahrer auch einmal die Straßenseite wechseln. Dafür müssen extra Querungshilfen gebaut werden. Probleme bereitete bisher auch die Einmündung der Straße "Im Gallen" auf die Rintelner Straße, der Hauptverkehrsstraße zwischen Kleinenbremen und Nammen. Sie wird nun so ausgebaut, dass eine Linksabbiegespur, Querungshilfen und ein Gehweg entstehen. Die Stadt Porta hat inzwischen alle Planungen bei den zuständigen Genehmigungsbehörden eingereicht, die zum Teil schon grünes Licht gegeben haben. Auch die entsprechenden Förderanträge sind bei der zuständigen Bezirksregierung in Detmold gestellt worden.



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