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Steuerkraft in der Gemeinde Halle gestiegen

Grasweg in Bremke zum Friedhof sorgt für Diskussionen

HALLE. Soll der Grasweg vom Ort Bremke zum Friedhof Bremke saniert oder neu gestaltet werden? Kann das überhaupt umgesetzt werden? Gaby Sarauer hatte eine entsprechende Unterschriftensammlung initiiert, die nun im Gemeinderat für Diskussionen sorgte.

veröffentlicht am 04.12.2021 um 10:30 Uhr

04. Dezember 2021 10:30 Uhr

HALLE. Soll der Grasweg vom Ort Bremke zum Friedhof Bremke saniert oder neu gestaltet werden? Kann das überhaupt umgesetzt werden? Gaby Sarauer hatte eine entsprechende Unterschriftensammlung initiiert, die nun im Gemeinderat für Diskussionen sorgte.

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Gaby Sarauer erläuterte während der öffentlichen Gemeinderatssitzung in der neuen Haller Feuerwache persönlich ihr Anliegen. Sie wünscht sich wie alle Unterzeichner, dass der Weg auch für Rollatoren und Rollstühle instand gesetzt wird. Bei dem Weg handelt es sich um einen direkt an der Landesstraße 558 gelegenen im Eigentum des Landes befindlichen Grasweg.

Bei einem Ortstermin mit Vertretern der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle und Gemeindebürgermeister Axel Munzel sowie der Initiatorin der Unterschriftensammlung waren bereits Möglichkeiten zur Verbesserung des Weges besprochen worden. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass ein Ausbau des Weges vom Land nicht finanziert wird und ein geplanter Bau eines Radweges von Bremke über Dohnsen und Halle mehrere Jahre dauern würde.

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So wurde nun im Gemeinderat beschlossen, den Weg einzuebnen, Gras nachzusäen und zu verfestigen. Die Maßnahme soll im April/Mai umgesetzt werden. Später soll der Erfolg überprüft werden.

Bürgermeister Axel Munzel (re.) und sein Stellvertreter Jann-Friedrich Albrecht. Foto: kht

Breiten Raum nahmen die Beratungen zum Nachtragshaushalt 2021 ein. Die ordentlichen Erträge des Ergebnishaushaltes betragen nach Angaben des Bürgermeisters Axel Munzel – er stellte das Zahlenwerk vor – 1 757 000 Euro, die ordentlichen Aufwendungen belaufen sich auf 1 683 000 Euro. Im Finanzhaushalt betragen die Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit 1 681 000 Euro und die Auszahlungen 1 553 900 Euro. 364 000 Euro betragen die Einzahlungen für Investitionen, die Auszahlungen belaufen sich auf 377 300 Euro. Der Gesamtbeträge der Einzahlungen des Finanzhaushaltes betragen 2 045 900 Euro und die der Auszahlungen 1 931 200 Euro.

Der Einnahmebereich des Ergebnishaushaltes stellte sich so dar, dass der Ansatz für Zuweisungen für den Kindergarten den tatsächlichen Zahlungen angepasst wurde und der Ansatz für die Benutzungsgebühren etwas erhöht waren. Die Konzessionsabgabe Gas erhöhte sich leicht. Die Umsatzsteuererstattung für die Photovoltaikanlage und die Einspeisevergütung wurden in neuen Produktsachkonten 573 000 Euro hinzugefügt. Die Grundsteuer B wurde auf 166 500 Euro angepasst und der Ansatz für die Gewerbesteuer auf 400 000 Euro erhöht. Aufgrund der hohen Gewerbesteuereinnahmen musste der Ansatz für die Gewerbesteuerumlage auf 42 000 Euro hochgesetzt werden. Durch die gestiegene Steuerkraft der Gemeinde stieg die Kreisumlage auf 586 300 Euro und die Samtgemeindeumlage betrug 241 700 Euro.

Der Einnahmebereich des Finanzhaushaltes verbuchte durch den Verkauf des Gebäudes an der Hamelner Straße 259 000 Euro. Für den abgeschlossenen Kauf von Bauland (Harmbach VII) werden 65 000 Euro bereitgestellt. Die 200 000 Euro für die Erschließung des Baugebietes Harmbach werden mit 50 000 Euro für Harmbach VI und 150 000 Euro für Harmbach VII aufgeteilt. 60 000 Euro sind für die Sanierung des Sitzungszimmers in der Mehrzweckhalle Dohnsen bereitgestellt, die über das Programm Leader bezuschusst werden kann. Für die Photovoltaikanlage im Kindergarten wurden 12 300 Euro bereitgestellt. Der Nachtragshaushalt wurde einstimmig beschlossen.



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