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"Kreuz& Quer"-Ensemble nimmt erfolgreich am Casting für ZDF-Show teil / Nächste Station Erfurt?

Grand Prix: Probsthagen hat den Super-Chor

Probsthagen (gus). Am 7. Juni singen 16 Chöre aus ganz Deutschland beim ZDF-Festival "Grand Prix der Chöre". Und der "Kreuz& Quer"-Chor aus Probsthagen könnte dabei sein. Nur noch eine Stufe muss die Gruppe erklimmen - dann wäre der Auftritt bei Carmen Nebel perfekt.

veröffentlicht am 20.03.2007 um 00:00 Uhr

Querbeet durchs Repertoire geht es beim Probsthäger Chor "Kreuz&

Angefangen hat alles mit einer spontanen Idee. Ein Chormitglied machte Leiter Matthias Goedecke auf den ZDF-Wettbewerb aufmerksam. Per Sichtungsverfahren sucht "das Zweite" die beliebtesten Chöre der Republik. Aus jedem Bundesland soll ein Vertreter beim "Grand Prix der Chöre" in Erfurt singen. Rund 550 Bewerbungen sind eingegangen. 140 Sängergruppen wurden zu den Landesentscheiden berufen. Der "Kreuz& Quer"-Chor musste in Hamburg zum Vorsingen antreten - in Konkurrenz zu etwa 20 Mitbewerbern. Ein Pflichtstück ("Wenn alle Brünnlein fließen") und eine Kür-Nummer (ein afrikanisches Medley) später hatten die Sänger aus Probsthagen die "halbe Miete" des Tickets nach Erfurt in der Tasche. "Wenn alle Kirchenchöre so singen würden, wären die Kirchen voll", habe das Urteil der Jury gelautet. "Das war ein Wahnsinns-Gefühl", erinnert sich Chormitglied Ines Hitzemann. Dabei waren die Probsthäger bereits mit der Einladung nach Hamburg zufrieden. Doch nach dem Motto "Erfurt ist auch 'ne schöne Stadt" hätten die rund 35 "Kreuz& Quer"-Mitglieder nichts gegen einen weiteren Ausflug samt Auftritt. Noch einmal muss eine Jury beraten. Etwa 40 Chöre, so wird gemunkelt, sind noch im Rennen. Mehr als die Hälfte wird also noch ausgesiebt. Die Konkurrenz ist nicht nur groß, sondern auch bunt gemischt: Shanty-Chöre, Gospel-Chöre und traditionelle Chöre gehören zu den Mitbewerbern. Doch mit bunter Mischung kennen sich die Probsthäger aus: Das eigene Repertoire reicht von Chorälen über Gospel bis hin zu Pop. Und die Altersstruktur umfasst fünf Jahrzehnte. Nur bei den Auftrittsorten herrscht strikte Ordnung. Goedecke erklärt, dass hauptsächlich in der Probsthäger Kirche gesungen wird. Dreimal pro Jahr besucht der Chorandere Gemeinden. In diesem Jahr wird eben etwas weiter "getourt" -nach Hamburg könnte jetzt Erfurt die nächste Station sein.



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