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Suthfelds Politiker unterwegs: Anzahl der Wirtschaftswege verringern / Weitere Arbeiten nötig

Gräben dicht - war es der "Gemeindedachs"?

Suthfeld (tes). Die Mitglieder des Suthfelder Bau-, Wege- und Umweltausschusses haben bei ihrer alljährlichen Fahrt durch die Gemeinde im Treckeranhänger von CDU-Ratsherr Heinz Schweer ermittelt, wo im Ort Handlungsbedarf besteht und das Gespräch mit den Bürgern gesucht. Größtes Problem sind verstopfte Gräben.

veröffentlicht am 30.04.2008 um 00:00 Uhr

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In der Suthfelder Feldmark ist der Ablauf von Regenwasser an vielen Stellen gestört. Die verstopften Gräben sollen spätestens im Herbst geräumt werden. An Stellen, wo sich das Wasser an Bäumen staut, muss sofort hand angelegt werden. Auch Aufgaben, wie der Baumschnitt, nehmen mit der Anzahl der Wirtschaftswege zu. Das soll sich ändern: "Nicht alle Wege sind noch nötig",sprach sich Bürgermeister Horst Schlüter dafür aus, ein konzentriertes Wirtschaftswege-Netz zu entwickeln. "Wir können künftig nicht mehr alle Verbindungen in der Feldmark unterhalten oder sogar ausbauen - wie dies für große landwirtschaftliche Maschinen nötig ist." Ein Thema, dass nicht nur Suthfeld beschäftigt. Im "Leader"- Programm ist laut Schweer vorgesehen, das Wegenetz im gesamten Landkreis Schaumburg zuüberprüfen. Fleißig war auch der "Gemeindedachs". Zur Begrüßung der Politiker hatte dieser riesige Löcher in den Weg gebuddelt und den Graben "zugemauert". Schweer erklärte die Folge: "Die Brücke muss erneuert werden." Im "Tiefenbruch" stellt der windschiefe Schuppen eine Gefahr dar. Nur ein Warnschild aufzuhängen reiche nicht, betonte SPD-Ratsfrau Rita Loewa. Die Unachtsamkeit eines Mitbürgers sorgte für Ärger bei "Glück-Auf Riehe". "Unsere jungen Bäume sind mit dem Trecker platt gefahren worden", berichtete Konrad Hülsemann an der Hinweistafel des Vereins. Zum Grundstück neben der Firma Dohmeyer muss der Grenzverlauf geklärt und die Drainage erneuert werden. Die Reinigung des Grabens sollte längst durch die beauftragte Firma erledigt sein. Geräumt wurde allerdings nur die Nenndorfer Seite, der Bereich auf Suthfelder Gebiet wider Erwarten nicht. Schlüter will die Ursache klären. Im Vorfeld hatte die SPD-Fraktion in einer eigenen Ortsbegehung weitere "Baustellen" in der Gemeinde dokumentiert und eine Liste an alle Ratsmitglieder versandt. Demnach sind Arbeiten nötig an Fahrbahndecken, Bäumen, Seitenstreifen oder Gossen in Gartenstraße, Tiefenbruch, Am Anger, Ulmenstraße, Birkenweg, am Ehrenmal, der Bundesstraße und "Auf der Riehe". Über eine Gossensanierung der Ringstraße in Kreuzriehe und "Am Sportplatz" in Riehe soll im Fachausschuss diskutiert werden. Am Kreuzrieher Teich ist geplant, mithilfe der Pächter und der Feuerwehr die Elemente der Klärschilfinseln wieder zu verbinden und zu mähen. Die Zugangssicherung von der Bundesstraße 442 ist zu schließen und der Weg zum Teich so zu pflastern, dass die Sperre mit Kinderwagen umfahren werden kann. Der Bürgerwunsch, einen anderen Standort für die Altglascontainer zu finden, bleibt mangels Alternativen unerfüllt.



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