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Was die Leser bewegt / Riesen-Ast erschreckt Seniorin

Grabräuber am Seetor und Freudeüber Baby-Fotos

Rinteln (ur). Friedrich Wehmer hat beim Felgenfest eine Beobachtung gemacht, die ihn nachdenklich stimmte: "Kaum jemals zuvor hat das Radfahren in Rinteln wohl so viele Anhänger mobilisiert wie beim Felgenfest mit Bauernmarkt. Man sah dabei auch, dass viele mit Rädern anrollten, die sicher schon mal über 1000 Euro gekostet haben." An den Stellen, wo sehr viele Räder abgestellt wurden, habe er immer wieder beobachtet, dass diese "auf abenteuerlich-leichtsinnige Weise gesichert waren". Richtig teure Fahrräder seien mit Schlössern für wenige Euro abgesichert gewesen: "Das ist ein Klacks, die Dinger zu öffnen!" Sein dringender Rat: "An ein gutes Rad gehört eine gute Sicherung." Das würde zwar am Ende für Profis auch zu knacken sein: "Aber die handeln ja auch dort am liebsten, wo der geringste Aufwand besteht."

veröffentlicht am 04.06.2008 um 00:00 Uhr

Parade teurer Stahlrösser auf dem Marktplatz. Unser Leser Friedr

Fritz Voss aus Exten vermisst die Bereitschaft mancher Mitbürger, auf Rasenmähen und andere geräuschintensive Arbeiten in der Mittagspause oder in den Abendstunden zu verzichten. "Das ist ja nicht nur rücksichtsvoll, sondern eigentlich die ganz normale Beachtung der Gesetzeslage." Eine aus Rinteln stammende Dame habe ihm auf seine Vorhaltungen entgegnet: "In Rinteln gibt es solche Bestimmungen nicht!" Nachdem wiederholt eine Befestigung der Schotterstreifen im Industriegebiet Süd im Interesse der Behindertenwerkstatt gefordert wurde, schlägt Adele Tegtmeier einen Ausbau von Bürgersteigen vor. Und beklagt gleichzeitig, dass dort wieder alle Straßen nach "großen Männern" wie Röntgen, Diesel und Siemens benannt wurden, während lediglich ein kurzer Abschnitt den Namen der Wissenschaftlerin Lise Meitner trägt. Ganz begeistert und des Lobes voll ist Käthe Schubert über die Seite mit den frisch geborenen Babys in unserer Zeitung: "Das ist immer wieder eine Freude, denn Kinder und Eltern, die den Mut zur Elternschaft haben - das sind doch die positiven Nachrichten unserer Zeit, wo sonst so viel Negatives zu erfahren ist!" Im Übrigen seien die Fotos auch ein Appell zu mehr Kinderfreundlichkeit und für junge Paare vielleicht sogar dazu, selbst Kinder zu bekommen: "Dass die mal durch das gute Beispiel stärker in die Gänge kommen damit!" Traurig und wütend zugleich ist Annemarie Sohns darüber, dass die Bepflanzung auf den Gräbern ihrer Eltern am Seetorfriedhof wiederholt "abgeräumt" worden ist. "Das ist ja nicht nur der materielle Verlust für die Pflanzen, sondern auch eine Missachtung, die darin zum Ausdruck kommt", beklagt die langjährige Rintelnerin und appelliert an die Friedhofsbesucher, gemeinsam ein Auge auf solche Übergriffe zu werfen. "Wir freuen uns zwarüber alle Jugendlichen aus dem Schaumburger Land, die an de Sommeruni teilnehmen - aber wir können den Interessenten von hier kein spezielles Platzkontingent einräumen": Da in den nächsten Tagen für die Restplätze noch einmal überregionale Medien angesprochen werden, empfiehlt Projektleiter Günter Kania von der Sommeruni nachdrücklich: "Wer von den Oberstufenschülern sicher sein will, dass er an diesem Schnupperstudium zum Kennenlernen der Hochschulwelt auch teilnehmen kann, sollte der erwarteten Anmeldewelle zuvorkommen und sich umgehend bei der VHS melden: Infos gibt es umfassend unter www.sommeruni-rinteln.de." Die Kosten für alle Veranstaltungen, Partys und Kulturangebote betragen für diese Woche weniger als hundert Euro inklusive Übernachtung - und das Essen in der Mensa ist nicht nur lecker und reichlich, sondern auch preiswert! Noch einmal mit dem Schreck davongekommen ist Elke Lutter aus der Siedlung "Unter der Frankenburg" in Todenmann. "Plötzlich hörte ich beim Fernsehen ein gewaltiges Krachen und da klingelte auch schon das Telefon. Meine über 80-jährige Nachbarin erklärte völlig entsetzt, ein Baum sei über unseren Grundstücken umgefallen." Der Baum erwies sich als oberschenkeldicker Ast mit Seitenästen, der ohne irgendeine Vorwarnung zu Boden gegangen war. Die Feuerwehr Todenmann sorgte für eine rasche Entfernung des Holzes und auch bei Ordnungsamtsleiter Dieter Edler fühlte sich Käthe Schubert mit ihren Sorgen gut verstanden - wobei sie zur Reaktion der Forst allerdings kritisch anmerkte: "Da war es zunächst sehr schwierig, einen kompetenten Ansprechpartner zu finden!"

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