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"21. Friedrich-Wischhöfer-Lauf" übertrifft die Erwartungen / 400 Teilnehmer gehen in Niedernwöhren an den Start

"Gott sei Dank war die Streckeüberwiegend im Wald"

Niedernwöhren (mw). An den "21. Friedrich-Wischhöfer-Lauf" hat der ausrichtende TuS Niedernwöhren hohe Erwartungen geknüpft. Auf zirka 370 teilnehmende Sportler hat Vera Schütte, Abteilungsleiterin Leichtathletik des Vereins, im Vorfeld gehofft. Ihre Erwartungen sind am Sonnabend jedoch übertroffen worden. Rund 400 Athleten im Alter von fünf bis 75 Jahren seien an den Start gegangen, freute sie sich. Bei "Kaiserwetter" haben zudem zahlreiche Zuschauer der Veranstaltung beigewohnt.

veröffentlicht am 30.04.2007 um 00:00 Uhr

Im Geschwindigkeitsrausch: Nachfolgende Walker haben Reinhold Ti

Mehrere Lauf- und Walkingstrecken haben zur Wahl gestanden: Ein 11 550 Meter-Lauf, Walkingsstreckenüber rund 7000 Meter und 3850 Meter, ein "Jedermannlauf" sowie ein Jugend-Lauf über ebenfalls 3850 Meter sowie Schüler-Läufe mit einer Streckenlänge von 1650 Metern und 1150 Metern galt es zu meistern. Start und Ziel waren jeweils auf dem Sportplatz "Beerbusch". Ein Novum bei den drei längsten Distanzen: erstmalig beim "Friedrich-Wischhöfer-Lauf" kam eine Chip-Zeitmessung zum Einsatz. So schön wie das sonnige Wetter auch war, für die Sportler stellte es offensichtlich eine Erschwernis dar. So sagte etwa Achim Hagemeyer aus Espelkamp nach seinem Sieg über die 11 550 Meter-Strecke, dass das hochsommerliche Wetter deshalb problematisch sei, "weil man es noch nicht so gewohnt ist". "Gott sei Dank war die Streckeüberwiegend im Wald", kommentierte Heinrich "Heiner" Bente aus Beckedorf die klimatischen Verhältnisse, nachdem er bei diesem Lauf als Dritter ins Ziel gekommen war. Und Marcel Schulz aus Lauenau, der den Schülerlaufüber 1650 Meter absolviert hatte, meinte, er würde einem untrainierten Läufer nicht empfehlen, bei solchen Temperaturen zu laufen. Trotz allem Ehrgeiz, den die Athleten zeigten, blieb die sportliche Fairness nicht auch der Strecke. Als Reinhold Tillmann von der TuSG Wiedensahl etwa beim (Nordic-) Walkingüber 3850 Meter dem übrigen Teilnehmerfeld voranpreschte und auf dem besten Wege war, die Sportanlage in Richtung Außenstrecke zu verlassen, erinnerten ihn seine rufenden Kontrahenten daran, dass zuvor noch eine Runde auf dem Sportplatz zu drehen sei. Flugs korrigierte er darauf hin seine Marschrichtung, um dem Feld weiter flotten Fußes vorauszueilen. Lobendäußerte sich Schütte über die große Unterstützung, die der Verein bei der Organisation der Veranstaltung erhalten habe. So seien etwa rund 50 Helfer im Einsatz, darunter Angehörige vom DRK, der Freiwilligen Feuerwehr sowie der Polizei. Von den "Leichtathletik-Eltern" seien zudem 32 Kuchen beigesteuert worden, um Sportlern wie auch Zuschauern ein paar Gaumenfreuden bieten zu können. Und auch die heimische Geschäftswelt habe den Lauf sehr gut unterstützt. Zum Beiprogramm gehörten eine Tombola für alle Läufer und Walker sowie die Bogenschützen des Schützenvereins Volksdorf, welche Interessierte in die Kunst des Bogenschießens einwiesen.



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