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Gerhardt-Team zeichnet sich durch Nervenstärke und gute Kondition aus

"Golden Boys" vom TuS Lindhorst überlegene Bezirksmeister

Basketball (rh). Mit deutlichem Vorsprung vor Verfolger TuS Bothfeld sicherte sich die 1. Herrenmannschaft des TuS Lindhorst bereits vier Wochen vor Saisonende die Bezirksmeisterschaft und damit den sofortigen Wiederaufstieg in die Oberliga.

veröffentlicht am 20.04.2006 um 00:00 Uhr

Bezirksmeister TuS Jahn Lindhorst mit (h.v.l.) Sebastian Glänzer

So deutlich, wie die Mannschaft bei ihrem ersten Aufstieg vor zwei Jahren ihre Spiele gewann, war es dieses Mal allerdings nicht. Fast alle Spiele waren hart umkämpft und viele konnten erst in den Schlussphasen entschieden werden. Dass dies so klappte, spricht für die überlegene Kondition und für die Nervenstärke der Lindhorster Mannschaft, aber auch dafür, dass das Niveau in der Bezirksoberliga deutlich stärker geworden ist. So war der Unterschied zum Tabellenzweiten TuS Bothfeld nur hauchdünn. Beide Spiele gegen diesen Gegner gewann der TuS nach hartem Kampf mit jeweils nur vier Punkten Unterschied. Die Mannschaft aus dem Osten Hannovers hofft nun, möglicherweise als Zweiter noch aufsteigen zu können. Die Chancen dafür sind immer gegeben, zumal in diesem Jahr die 1. Bundesliga von 16 auf 18 Mannschaften aufgestockt wird und das eine Kettenreaktion bei den Aufstiegen in den unteren Klassen zur Folge haben könnte. Die Lindhorster Mannschaft wurde in dieser Saison von Heinrich Gerhardt als Spielertrainer trainiert und gecoacht. Nach Meinung aller Spieler und auch des bisherigen Coaches Rainer Hempelt hat Gerhardt diese gewiss nicht leichte Aufgabe großartig bewältigt. Besonders Rainer Hempelt freute sichüber dieses gelungene Experiment. Seine Belastungen als Coach zweier Mannschaften und als Abteilungsleiter waren vorher schon enorm. Nun gilt es für die "Golden Boys" (die Mannschaft spielt in auffällig goldenen Trikots) es besser zu machen als im ersten Versuch, als man sich in vielen Spielen als "zu grün" erwies und wieder abstieg.

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