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Handglockenchor aus Virginia konzertiert in Wiedensahl / Neue Glockenschlägel als Gastgeschenk

Glöckner ziehen alle Register

Wiedensahl. Die „Parrish Bells“, einer der größten Handglockenchöre Virginias, haben während ihrer Deutschlandtournee auch in Wiedensahl Station gemacht. Davon, dass amerikanische Chöre – wie kürzlich bei einem Handglockenworkshop im Alten Pfarrhaus zu hören war – im Vergleich zu europäischen Ensembles eher gedämpfter spielen, war in der St.-Nicolai-Kirche nichts zu spüren.

veröffentlicht am 04.08.2014 um 18:38 Uhr

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Unter der Leitung von Milton Rodgers zogen die 14 Glöckner alle Register, spielten eineinhalb Stunden voller Dynamik Stücke amerikanischen und deutschen Ursprungs. In großer Besetzung, zu viert, zu dritt, zu zweit oder allein und nicht nur mit Glocken, sondern bei einigen Liedern auch begleitet von E-Piano, Querflöte, Bongos oder Klarinette.

Das Programm war abwechslungsreich gestaltet. Außer deutschen Volksliedern, die das Publikum zum Mitsingen animierten, gab es auch eine jazzig angehauchte Version von „Lobet den Herren“ und den Ohrwurm „The Entertainer“, bekannt aus dem Film „Der Clou“, zu hören. Dass man immer wieder auf der Suche nach neuen Spieltechniken ist, bewiesen die „Parrish Bells“ mit dem Einsatz von halb mit Gummi überzogenen Holzstäben, mit denen die Handglocken zum „Singen“ gebracht werden können.

Doppelten Grund zur Freude hatten die Wiedensahler Handglockenspieler. Erst gab es von der Sparkasse Nienburg 500 Euro für den Kauf von 15 neuen Notensätzen und dann bekamen sie von den „Parrish Bells“ als Gastgeschenk 19 Paar neue Glockenschlägel („Mallets“) überreicht. Die bringen jetzt Farbe ins Spiel, denn es gibt sie auch in Pink, Gelb oder Blau. Chorleiter Thomas Eickhoff: „Pink ist für die Bassglocken und da pink bei vielen sehr angesagt ist, wollen jetzt alle Bassglocke spielen.“ jed



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