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Stadt tritt Imagekampagne bei / Wer sich registrieren lässt, ist Ansprechpartner

Global denken - vor Ort handeln: "SolarLokal" soll Handwerk anschieben

Obernkirchen (rnk). Als zweite Stadt des Landkreises hat sich Obernkirchen der Imagekampagne "SolarLokal" angeschlossen. "SolarLokal" wird getragen vom Naturschutzverband "Deutsche Umwelthilfe" und der "SolarWorld", einem deutschen Solarstromkonzern. Bürgermeister Oliver Schäfer verspricht sich davon nicht nur einen Imagegewinn für die Bergstadt, sondern vor allem einen kräftigen Schub für das heimische Handwerk.

veröffentlicht am 19.10.2007 um 00:00 Uhr

"SolarLokal" soll helfen, einen alten Anspruch umzusetzen: Globa

Solarenergie boomt. Und davon sollen auch die heimischen Handwerker profitieren, befand Schäfer, der zur Vorstellung der Imagekampagne eben jene Handwerksbetriebe geladen hatte, die für die Installation der Solaranlagen zuständig sind. Mit Flyern und Plakaten sollen Bürger über den Solarstrom und die Nutzungsmöglichkeiten der modernen umweltfreundlichen Technologie informiert werden. Und das lohnt sich auch finanziell, rechnet Gabi Fiedler als zuständige Projektmanagerin für Niedersachsen vor: Bei Inbetriebnahme der Anlage in diesem Jahr gibt es für jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde 49,21 Cent, im nächsten Jahr werden es immerhin noch 46,75 Cent sein. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantiert diese Vergütung für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme. Heimische Handwerker können sich als "Solar-Lokal-Handwerksbetriebe" registrieren lassen. Voraussetzung für die Registrierung ist der Nachweis, dass der Betrieb drei Photovoltaikanlagen installiert hat. Die "SolarLokal-Handwerker" werden dann den Bürgern, die Interesse an einer Solarstromanlage haben, von der Stadt als kompetente Ansprechpartner genannt. Mit Michael Edler hat die Stadt einen weiteren ständigen Ansprechpartner, der unter (05724) 395-32 erreichbar ist. "SolarLokal" ist eine 2003 ins Leben gerufene Imagekampagne, der mittlerweile 265 Kreis, Städte und Kommunen angehören. 350 Handwerksbetriebe haben sich mittlerweile registrieren lassen und partizipieren so an der "stetig steigenden Akzeptanz der Solarenergie", wie es Projektmanagerin Fiedler bei der Vorstellung in Obernkirchen formulierte.

Michael Edler
  • Michael Edler

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