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Seit 2. JanuarÜbergangsgruppe im Gemeindehaus / Frisch eingestellte Erzieherinnen leisten gute Arbeit

Glänzender Start für den neuen Kindergarten

Freuen sich mit den Knirpsen (v.l.): Erzieherin Katrin Behme, Rathauschef Bernd Schönemann, Pastor Reiner Rinne, Pastor Lutz Gräber und Leiterin Isabell Rüter. Fotos: tw Bad Eilsen (tw). Glänzender Start für den Übergangs-Kindergarten im Untergeschoss des Ev. Gemeindehauses an der Christuskirche: Nachdem am 2. Januar zunächst vier Knirpse der neuen Gruppe "ihre" Einrichtung in Besitz genommen haben, ist die Zahl aktuell auf zehn angestiegen. Bis Anfang Februar soll die volle Stärke von - dann - 22 Steppkes erreicht sein.

veröffentlicht am 05.01.2007 um 00:00 Uhr

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"Dadurch, dass wir nicht gleich mit der vollen Stärke begonnen haben, verlief die Startphase sehr ruhig", sagt Leiterin Isabell Rüter. Und ergänzt: "Auch die Eltern haben sich viel Zeit genommen, sich den 45 Quadratmeter großen Raum, die Sanitäranlagen und die 280 Quadratmeter große Spielfläche im Außenbereich genau anzusehen". Auch Rüter hat am 2. Januar Neuland betreten. Die gebürtige Bückeburgerin arbeitete zuvor als Erzieherin im Kindergarten Petzen, bis sie dann ihre "Elternzeit" nahm. Unterstützt wird die neue Leiterin von der Stadthägerin Katrin Behme, die zuletzt als Sprachförderkraft im Kindergarten "Schatzkiste"tätig war. Die Kernzeit im Eilser Kindergarten liegt zwischen 7 und 13 Uhr; die "Mittagskinder", die zur Gruppe gehören, bleiben oft noch länger, nehmen ihre Mahlzeit dann in der regulären Einrichtung an der Schulstraße ein. Bernd Schönemann, der den Kindergarten gleich an seinem ersten Diensttag im neuen Jahr in Augenschein nahm, spart nicht mit Lob für das Team: "Frau Rüter etwa hat den Teppichboden selbst besorgt und ausgelegt, die Samtgemeinde erstattet ihr die Kosten", sagt der Chef im Eilser Rathaus. Insgesamt hat die Samtgemeinde bis heute rund 9300 Euro in die Einrichtung gesteckt. Der Löwenanteil von 5200 Euro entfällt dabei auf die Ausstattung mit Möbeln und Spielgeräten; mit 1400 Euro schlägt der kindgerechte Umbau eines Teils des Sanitärtraktes zu Buche. "Die Spielgeräte für den Außenbereich folgen noch", so Schönemann. Um sie bei schlechtem Wetter trocken lagern zu können, soll auf dem Rasen eine der Holzbuden aufgestellt werden, die sonst den Beschickern des Weihnachtsmarktes als Verkaufsstände dienen. Voll des Lobes sind aber auch die Pastoren Reiner Rinne (Bad Eilsen) und Lutz Gräber (Luhden), für die das Projekt, aber auch das Engagement der zwei Erzieherinnen, bislang ein einziger Grund zur Freude ist: "Wir sind froh, dass wir den Übergangs-Kindergarten in großer Einmütigkeit mit der Samtgemeinde und in nur drei bis vier Monaten auf den Weg haben bringen können", so die beiden Geistlichen unisono. Froh sind die Pastoren aber auch, dass die Samtgemeinde mit der Bitte an sie heran getreten ist, dass die Kirche auchdie Trägerschaft für diese Einrichtung übernehmen soll. "Damit ist und bleibt in Eilsen alles in einer Hand." Einziger Wermutstropfen: "Wir hätten es gern gesehen, wenn auch die Landeskirche den Kindergarten finanziell unterstützt und damit die Samtgemeinde entlastet hätte", betont Gräber. Das indes sei trotz mehrerer Gespräche - leider - nicht erfolgt. Übrigens: Am Dienstag, 9. Januar, sollen auch rechtlich Nägel mit Köpfen gemacht werden. Dann wollen die Ev. Kirchengemeinde Bad Eilsen als Trägerin der Einrichtung und die Samtgemeinde im Beisein von Landesbischof Jürgen Johannesdotter den entsprechenden Vertrag unterzeichnen. Der neue Baukörper, der die Übergangs-Einrichtung ersetzen wird und derderzeit auf dem Reißbrett des Stadthäger Planungsbüros Goebel Gestalt annimmt, soll spätestens am 1. August 2008 bezogen werden.

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