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Reitverein schätzt Kosten für Sanierung der Reitanlage auf rund 280 000 Euro

Giebel durchgefault, Fenster undicht, Reitplatz unter Wasser, Dach marode

Rinteln (wm). Der Finanzausschuss des Rates berät heute und morgen (ab 18 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses) über den Haushalt der Stadt Rinteln für das kommende Jahr. Ein Thema wird - nach der Sanierung der Steinangersportplätze - auch der Antrag des Rintelner Reit- und Fahrvereins sein, der die Reitanlage sanieren möchte.

veröffentlicht am 19.11.2007 um 00:00 Uhr

Vorsitzender Jörg Bressem hat der Verwaltung neben dem Antrag auch bereits einen Finanzierungsvorschlag unterbreitet. Unter dem Strich hofft der Reitverein auf einen Baukostenzuschuss in Höhe von rund 150 000 Euro - was keineswegs reicht, um die geplanten Maßnahmen zu realisieren. Ein weiterer Antrag für einen Zuschuss in Höhe von rund 50 000 Euro ist parallel dem Kreissportbund vorgelegt worden. Der Reitverein will durch Eigenleistungen und durch einen Kredit rund 75 000 Euro aufbringen. Die Baukosten für alle Maßnahmen beziffert der Reitverein auf insgesamt rund 280 000 Euro. Der Reitverein hat sich in seinem Antrag auch die Mühe gemacht, die Baumaßnahmen nach Dringlichkeit aufzulisten. Danach sei die Dachsanierung die wichtigste Maßnahme, die allein mit rund 100 000 Euro veranschlagt wird. Hier sollen die Asbest zementwellplatten durch Stahltrapezbleche ersetzt werden. Ebenfalls in marodem Zustand und deshalb kurzfristig in Stand gesetzt werden müssten die Giebelflächen (hier ist das Holz schon durchgefault), die Fenster (undicht), die Reithallenbande (die Schäden aufweist) und die elektrischen Anlagen (die bereits von der Versicherung beanstandet worden sind). Notwendig seien außerdem der Umbau der Boxen auf der Nordseite (zu dunkel, schlecht belüftet), die Sanierung des Reitplatzes (jeder, der nach einem Regenguss hier vorbeikommt, wird dem ohne Vorbehalt zustimmen). Die Heizkörper im Schulungsraum sind defekt, die Toiletten ungeheizt. Nicht mehr zeitgemäß, heißt es in dem Antrag, sei außerdem die Stallwartswohnung aus den sechziger Jahren. Bressem weist in dem Antrag an die Stadt ausdrücklich darauf hin, dass sich der Verein finanziell mittlerweile "auf solidem Kurs" bewegt, dank ehrenamtlichem Engagement, Spenden und zwei großen Turnieren pro Jahr, die mit einem Plus für den Verein abschließen. Trotzdem, so Bressem, sei eine Instandsetzung der Reithalle ohne finanzielle Hilfe der Stadt und des Kreissportbundes nicht zu schaffen.



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