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Landesliga-Derby zwischen HSG Schaumburg Nord und VfL Stadthagen

Gewaltige Wurfkraft der HSG trifft auf eine stabile Abwehrformation des VfL

Handball (hga). Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche kommt es in der Landesliga zu einem echten Schaumburger Derby. Als Gastgeber empfängt die HSG Schaumburg Nord den VfL Stadthagen in der Sporthalle "Am Radbach".

veröffentlicht am 07.10.2006 um 00:00 Uhr

Der Stadthäger Alexander Buhre (r.) ist am Kreis eine feste Größ

Die Vorzeichen lassen auf eine spannende Partie hoffen, wobei abzuwarten ist, wie ansehnlich die Leistungen für die Zuschauer sind. Am vergangenen Wochenende kassierte die HSG beim 25:31 gegen die HF Aerzen die erste Saisonniederlage. Ob diese Niederlage zur rechten Zeit kam, wird sich zeigen. Zahlenmäßig betrachtet war die Saison für die HSG bisher ein Erfolg. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass die Mannschaft noch ein Stück weit von der Leistung entfernt ist, die HSG-Coach Michael Evers erwartet. Zu wenig konstant ist die Leistungskurve, taktische Vorgaben werden noch nicht in dem Maße eingehalten, wie es erforderlich ist. Auf dem Gebiet der Einstellung und Moral gab es nicht viel zu bemängeln, und phasenweise erreichte die Mannschaft bereits die Vorgaben von Evers. Gegen den Rivalen aus der Kreisstadt bietet sich eine gute Gelegenheit, bislang vermisste Konstanz zu zeigen. Das wird zudem dringend nötig sein, Evers und seine Mannschaft überzeugten sich am vergangenen Wochenende von der Stärke der Gäste. "Wir haben Respekt vor dem VfL, aber keine Angst", fasst Evers die Erkenntnisse zusammen. Beim 31:24-Erfolgüber den VfL Bad Nenndorf II sahen der HSG-Coach und sein Team einen VfL, der mittlerweile in der Abwehr ziemlich robust spielt. Das gab denn auch in Bad Nenndorf den Ausschlag, als der VfL aus einer stabilen Abwehr heraus sein Spiel machte. Jan Teuvo Harting wurde geschont, Stefan Franke im VfL-Rückraum sowie Alexander Buhre am Kreis stellen für die HSG-Abwehr die Knackpunkte dar. "Aus meiner Sicht hat die HSG ein gewaltiges Potential, vor allem mit ihrer Wurfkraft", zollt VfL-Coach Werner Eyßer der HSG Respekt. Eyßer erwartet eine schwierige Aufgabe, welche aber selbstbewusst angegangenwerden soll. Wie immer wird die Tagesform der Kontrahenten eine große Rolle spielen, auf die Unparteiischen und deren Leistung kommt es ebenfalls an. "Wenn wir jetzt auch bei der HSG punkten, wäre das ein toller Saisonauftakt", meint Eyßer. Auf die HSG hingegen wartet die Chance, das eigene Selbstbewusstsein mir einem Sieg über den VfL wieder zu stärken. Die Voraussetzungen für einen Heimsieg kennt Evers: "Auf die Einstellung und den Charakter kommt es an." Anwurf: Sonntag, 17 Uhr.

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