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SPD und proBürger wollen Rotstift ansetzen

GeTour soll nicht verschont werden

Bad Münder (mf). Im Zuge der Haushaltskonsolidierung soll die GeTour nun doch mehr Federn lassen als bislang geplant. Der Verwaltungsausschuss hat sich dafür ausgesprochen, den städtischen Zuschuss bis einschließlich 2013 um insgesamt 300 000 Euro zu kürzen. Beim Betrieb des Kurmittelhauses sollen im genannten Zeitraum weitere 120 000 Euro eingespart werden.

veröffentlicht am 14.12.2009 um 10:55 Uhr

Damit setzte sich das Gremium über eine Empfehlung des Finanzausschusses hinweg, wo die CDU eine Reduzierung um zusammen nur 200 000 Euro durchgesetzt hatte. Im Verwaltungsausschuss votierte außer den Vertretern von SPD und proBürger auch Bürgermeisterin Silvia Nieber für den Konsolidierungsvorschlag, mit dem in den nächsten vier Haushaltsjahren unterm Strich 420 000 Euro weniger für den Kurbetrieb ausgegeben werden sollen. 2010 und 2011 bekäme die GeTour demnach jeweils 25 000 Euro weniger, 2012 und 2013 je 125 000 Euro.

Mit Blick auf das hauptsächlich von der Awo Gesundheitsdienste gGmbH genutzte Kurmittelhaus sollen die Finanzen durch höhere Mietnebeneinnahmen verbessert werden – für die Jahre 2011 bis 2013 peilt die Stadt jeweils 40 000 Euro an.

SPD-Fraktionschef Rolf Wittich ist sich nach eigenen Worten „sehr sicher“, dass es auch in der entscheidenden Ratssitzung kommende Woche eine Mehrheit für den umfangreicheren Sparvorschlag gibt. SPD und proBürger verfügen einschließlich Bürgermeisterin über eine komfortable Mehrheit von 19 Stimmen – fünf mehr als CDU und Grüne.



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