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Wissenswertes in Vorträgen / Zuckerwürfelliste / Bürgermeister "blickt durch"

Gesundheitstag bietet Aktionen, Informationen und Ausstellungen

Bückeburg (bus). Mit einem breit gefächerten Programm hat der "1. Bückeburger Gesundheitstag" am Mittwoch den Geschmack des Publikums getroffen. Die von 15 bis 20 Uhr im Sparkassen-Foyer (Lange Straße) laufende Veranstaltung bot Ausstellungen und Vorträge ebenso wie Informationen, Aktionen und eine Verlosung. "Wir sind sehr zufrieden", resümierten die Hauptinitiatoren Udo Niemann ("Die Brille") und Angelika Burda-Pusch ("Herder-Apotheke").

veröffentlicht am 11.10.2006 um 00:00 Uhr

Im AOK-Bus vermittelt eine Ausstellung recht anschaulich den Zuc

Vertreten waren die AOK, die Pflegedienste Medicare und Ambucare, der Bioladen Bückeburg, die örtliche Selbsthilfegruppe des Diabetiker Bundes, das Sportzentrum "Easy Fitness" und das Sporthaus des Schild-Centers. Roland Kremling vermittelte physiotherapeutische, Jens Dewers logopädische Informationen. Mehrere Teilnehmer stellten sich in ausführlichen Referaten vor. Im Vortrag von Dr. Thomas Tiemann ging es um die Fragen "Wie erkenne ich Diabetes und wie kann er behandelt werden?" Als "Hingucker" des Gesundheitstages hatten die Organisatoren den Tour-Bus der AOK nach Bückeburg geholt, der vor dem Sparkasseneingang ein weithin sichtbarer Blickfang war. Im Mittelpunkt der Präsentation der Krankenkassenexperten stand die Ernährungsberatung für Kinder. Eine Ausstellung vermittelte recht anschaulich den Zuckergehalt unterschiedlicher Lebensmittel. Rang einsauf der "Zuckerwürfelliste" erreichte mit großem Abstand der Kandidat "Nutella" (71 Würfel pro Glas), die Plätze teilten sich Fruchtgummi (63), Lakritz und Gummibärchen (jeweils 48). Ebenfalls ein Hingucker: Der "Grüne Drachen-Drink" - ein interessant mundender Mix aus Pfefferminztee, Waldmeistersirup und Zitrone. Dass er nach wie vor "durchblickt" undüber ein akkurates Sehvermögen verfügt, stellte Bürgermeister Reiner Brombach am Stand von "Die Brille" unter Beweis. Wie Jasmin Vogt dem Stadtoberhaupt im Anschluss an einen Computer-Sehtest bestätigte, sei "lediglich rechts eine leichte Weitsichtigkeit" zu konstatieren. "Was im Umkehrschlussbedeutet, dass ich auf dem linken Auge nicht blind bin", merkte Brombach schmunzelnd an.

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