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Förderverein Sonnenbrinkbad gründet drei neue Arbeitsgruppen

Gesucht: Neue Mittel und Wege

Obernkirchen (sm). Der Vorstand des Fördervereins Sonnenbrinkbad Obernkirchen (FSO) hat nach Beginn der Winterpause seine Vorstandsmitglieder sowie die Vorsitzenden der im Bad aktiven Sportvereine zu einem Workshop eingeladen. Dabei galt es, Ideen zu entwickeln, damit trotz wirtschaftlicher Zwänge das Bad für die Bevölkerung interessant gestaltet und somit auch in Zukunft als Sport- und Freizeitstätte erhalten werden kann.

veröffentlicht am 06.12.2008 um 00:00 Uhr

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Als Ergebnis des Workshops wird in kleinen Arbeitsgruppen weiter an dem Erhalt und der Weiterentwicklung des Bades gearbeitet. Die Energiegruppe wertet die in den vergangenen Jahren geführten Tagesstatistiken aus, um daraus Konzepte zur Energieeinsparung zu entwickeln. Eine weitere Gruppe ist mit dem Fundraising befasst, einer nachhaltigen Mittelbeschaffung. Dabei sind unter dem Begriff "Mittel" neben (Spenden-)Geldern auch weitere Ressourcen wie etwa Dienst- oder Sachleistungenzu verstehen. Möglich ist beispielsweise die Übernahme von Patenschaft für die Pflege der Grünanlagen oder die Unterhaltung technischer Anlagen. Eine dritte Gruppe wird, wie in den vergangenen Jahren, auch für 2009 eine bunte Mischung attraktiver Veranstaltungen organisieren. Vor nunmehr fast zehn Jahren hat der Förderverein das Sonnenbrinkbad als ehrenamtlicher Betreiber verantwortlich übernommen. Seitdem hat die Beliebtheit dieser Sport- und Freizeiteinrichtung in der Bevölkerung mehr und mehr zugenommen. Dazu beigetragen haben die gleich bleibend angenehm warme Wassertemperatur, die Umstellung auf Salt-Water-Light, die freundlichen Mitarbeiter und nicht zuletzt die attraktiven Veranstaltungen. Zur weiteren Planung wurden während des Workshops auch diverse Statistiken, etwa zum Energieverbrauch oder den Besucherzahlen sowie Finanzdaten vorgelegt. Zu erkennen ist bereits eine hohe Kundenbindung, was sich aus der Anzahl der Dauerkarteninhaber ergibt und als sehr positiv gewertet wurde. Es musste allerdings auch festgestellt werden, dass die Beschaffungskosten seit 1999 um 60 bis 108 Prozent gestiegen sind. Außerdem haben in den letzten Jahren immer wieder unvorhersehbare, umfangreiche Reparaturmaßnahmen große Löcher in den Haushalt gerissen, die auf unterlassene Instandhaltungsarbeiten aus früheren Zeiten stammen. Besonders hart hat es das Sonnenbrinkbad im vergangenen Jahr getroffen: Nachdem die Filteranlage komplett saniert werden musste, war nach einem Kurzschluss die gesamte Elektroverteilung auszuwechseln. Somit konnten keine Rücklagen zur Sicherung des Fortbestehens des Freibades gebildet werden. Deutlich gemacht wurde, dass ohne das hohe Maß an ehrenamtlichem Engagement während derletzten Jahre das Sonnenbrinkbad nicht hätte bestehen können. Dieser Einsatz ist sicherlich vielen Badbesuchern nicht bewusst, selbstverständlich ist er jedenfalls nicht. Trotz der angespannten finanziellen Situation blickt der FSO optimistisch in die Zukunft. Das Sonnenbrinkbad hat nicht nur für Obernkirchen, sondern auch weit darüber hinaus, eine große Bedeutung: Und es hat eine Zukunftschance: Sie liegt in den Händen der Bevölkerung.



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