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52 Erstklässler an der Grundschule Heeßen eingeschult / Heute folgt mit Theater und Musik Teil 2 der Einschulung

Geschickte Fragen gegen die Angst vor der großen Kulisse

Heeßen (mig). Viele Zuckertüten und ein schön gestalteter Einschulungsgottesdienst haben am Sonnabend 52 Erstklässlern den Abschied vom Kindergarten versüßt. Pastor Lutz Gräber und Schuldirektor Joachim Preuß waren sich einig: "Das ist ein großer Tag für die Kinder."

veröffentlicht am 25.08.2008 um 00:00 Uhr

Um den mitzuerleben, waren viele Eltern und Verwandte in die Christuskirche gekommen. Beim Einzug der Kinder durch den Mittelgang standen einigen Angehörigen die Tränen in den Augen. "Sie werden so schnell erwachsen", meinte eine Mutter. Pastor Lutz Gräber nahm den kleinen Schulanfängern dann mit geschickten Fragen die Angst vor der großen Kulisse. "An was denkt ihr bei eurem ersten Schultag?", wollte er von den Kindern wissen. "An die Schultüte!", schallte es zurück. "Gibt es auch was, wovor ihr euch fürchtet?" "Neeiin!" Zum Schluss des Gottesdienstes durften sich alle Kinder auf zwei großen Pappbögen verewigen und "Gott ist mitten unter uns" mitsingend natürlich auch stampfen und klatschen. Den ersten "Unterricht" erlebten die Kinder dann an der Grundschule Heeßen. Dort wurden sie von Schuldirektor Joachim Preuß und den Ehrenamtlichen des Fördervereins begrüßt. Gemeinsam mit den Lehrerinnen Brigitte Paul-Prange (1b) und Prisca Rüssau (1a) ging es für die kleinen Eleven zunächst in die neuen Klassenräume. Ganz neu? Nicht ganz: "Die Kinder sind nicht zum ersten Mal im Schulgebäude, sie waren schon öfter hier", erklärte Schulleiter Preuß. Der Grund: Die Grundschule Heeßen nimmt am Modellprojekt "Brückenjahr" teil, dass den Übergang zwischen Kindergarten und Schule harmonisieren soll. Preuß: "So ist die Schule heute keine fremde Welt mehr für sie." Während die Kinder aufmerksam den Lesepuppen Fara und Fu lauschten, stärkten sich die Eltern am Kuchenbüfett. Heute folgt der zweite Teil der Einschulung mit Theater und Musik. Preuß: "Wir haben die Einschulung aufgeteilt, weil es sonst für die Kinder zu viel wird."



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