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Dasöstliche Auetal mit dem Rad erkundet / SPD abseits der Tagespolitik unterwegs

Geschichte und Geschichten an der Süntelbuche

Auetal (kdt). Das spätsommerliche Wetter über dem Auetal bot sich geradezu an, noch einmal eine Fahrradtour zu starten. Darum sattelten die Mitglieder der SPD Auetal und alle, die Spaß am Radfahren hatten, ihre Räder und erkundeten das östliche Auetal. Treffpunkt war die "Alte Molkerei" in Rehren und an der Steinbeeke stießen die Rolfshäger mit Ortsvorsteher Rüdiger Teich dazu, die schon sechs Kilometer in den Beinen hatten, als sie aus dem "fernen" Westen kam en.

veröffentlicht am 05.09.2008 um 00:00 Uhr

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Helmut Meier, Ortsvorsteher in Hattendorf, selbst passionierter Radfahrer, und Rehrens Ortsvorsteherin Imke McGinty hatten einen Rundkursüber 14 Kilometer erarbeitet, der über wenig befahrene Straßen, Feld- und Radwege ging und gleich mehrere Auetaler Ortschaften berührte. Über den Krähenbrink und Escher ging es an der Autobahn entlang Richtung Antendorf. An den Windrädern wurde ein erster Stopp eingelegt und mit anderen Fahrradtouristen aus Rodenberg ein Plausch gehalten. Bevor einige der 16 Radler den Anstieg zur Süntelbuche vor Raden aus eigener Kraft schaffen wollten, hatte Antendorfs Ortsvorsteher Hans-Jürgen Bethge kühle Getränke serviert. In Raden konnten alle Teilnehmer die Geschichte der Auetaler Süntelbuche erfahren - und warum an der höchsten Stelle im Auetal vor nunmehr über zehn Jahren eine neue Buche gepflanzt wurde. Die alte Süntelbuche, das Wahrzeichen im Gemeindewappen, war im Laufe der Jahrzehnte gealtert und hatte unübersehbare Schäden, die schließlich dazu führten, das Teile des Baumes und schließlich der gesamte Stamm zusammenbrachen. Die neue Süntelbuche am Ortseingang von Raden hat nun einen wunderschönen Platz erhalten - in der Hoffnung, dass ein stattlicher Baum heranwächst, der Zeugnis ablegt von der Geschichte des Auetals. Auf einer Tafel steht alles Wissenswertes und Helmut Meier hat oft beobachtet, dass Touristen und Einheimische gern diesen Platz aufsuchen. Auf der Tour durch dieöstliche Gemeindegemarkung wartete dann am Feuerwehrhaus in Hattendorf der Vorsitzende der SPD-Auetal, Andreas Watermann, um die Radler mit kühlen Getränke zu erfrischen und eine Bratwurst vom Grill anzubieten. Nach einem gemütlichen Abschluss machten sich die Rolfshäger als erstes auf den Weg, um über den neuen Radweg an der Landesstraße 439 über Rehren zurück in den "Westen" zu fahren.

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