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Staatsbad erneuert sein weltweit gültiges Siegel für Qualitätsmanagement für weitere drei Jahre

Geschafft: Die Urkunde darf hängen bleiben

Bad Nenndorf (rwe). Das Staatsbad darf sich für weitere drei Jahre als qualitätsgeprüft ansehen. Das Unternehmen erhielt zum dritten Mal nach 2000 und 2004 die weltweit gültige Auszeichnung ISO 9001 für sein Managementsystem.

veröffentlicht am 07.05.2007 um 00:00 Uhr

Dekra-Vertriebsleiter Joachim Brandtübergibt das aktualisierte Z

Der große Bilderrahmen mit der Dekra-Urkunde darf hängen bleiben. Das Zertifikat, das die Qualität der Arbeit in allen Bereichen des Staatsbades öffentlich dokumentiert, bleibt nun bis 2010 gültig. Das Unternehmen kann sich weiter mit dem weltweit gültigen Qualitätsmerkmal namens ISO 9001/2000 schmücken. Nach der ersten Vergabe 2000 und der Rezertifizierung 2004 war es nun das dritte Mal, dass Joachim Brandt zur Feierstunde in Bad Nenndorf weilte. Er ist Vertriebsleiter der "Dekra-ITS Certification Services GmbH", die von außen prüft, ob der Betrieb den selbst gestellten Ansprüchen genügt. Das Managementsystem legt die Abläufe und Qualitätskontrollen fest, regelt Verfahrens- und Arbeitsanweisungen, aber auch den Informationsfluss. Durch interne und externe Gespräche wird das System laufend beobachtet, um bei Fehlern eingreifen zu können. Brandt hob bei derÜbergabe die dafür nötige Kontinuität hervor. "Die Auszeichnung gibt es nicht auf Lebenszeit, die muss man sich immer wieder erarbeiten", meinte Brandt. Außer der jährlichen Kontrolle nimmt die Dekra die zertifizierten Unternehmen alle drei Jahre genauer unter die Lupe. Kommt ein Betrieb dieser Pflicht nicht nach, kassiert die Dekra die Urkunde wieder ein. Brandt: "In zwei Firmen musste ich es schon persönlich abholen, das war nicht angenehm." Das Qualitätsmanagement werde im Staatsbad aber verinnerlicht und gelebt, schilderte Brandt seinen Eindruck. "Der Name verpflichtet wohl auch dazu." Am Beispiel des Bad Nenndorfer Gesundheitsbetriebs zeige sich auch, dass sich die für die Industrie entwickelten Normen auch auf Dienstleister übertragen lassen. Durchschnittlich 3000 bis 6000 Euro jährlich lässt sich das Unternehmen die Beobachtung von außen kosten, hinzu kommen interne Ausgaben. Zwar gilt das Zertifikat als verlässlicher Hinweis für die Vertragspartner, aber Rentenversicherer und Krankenkassen haben großenteils eigene Kontrollsysteme, nach denen sie Kliniken bewerten, erläutert Prokurist Erhard Steege. Nicht nur er machte mit Blick auf die Auszeichnung einen zufriedenen Eindruck, sondern auch Ralph Dörsch. Er wacht als Qualitätsbeauftragter des Hauses über das Einhalten der eigenen Vorgaben. Mit der erneuten Rezertifizierung spanne sich "ein Qualitätsbogen von einem Jahrzehnt" über das Unternehmen. Dörsch erinnerte an die Anfänge 1997 und daran, dass drei Geschäftsführer das Managementsystem begleitet hätten. Trotz häufiger Wechsel an der Spitze sei dem Staatsbad von externer Seite eine fortwährende Qualität zuerkannt worden, die nationalen und internationalen Ansprüchen entspreche.



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