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Diskussion um Budenaufbau auf dem Adventszauber im Schulausschuss / Pleitner: Froh, wenn alle Buden besetzt sind

Geschäftsleute protestieren: Ladeneingänge zugestellt

Rinteln (wm). Das Weinfest ist gerade vorüber, die Herbstmesse steht vor der Tür, doch Thema in der jüngsten Sitzung des Schulausschusses war der Weihnachtsmarkt. WGS-Fraktionsvorsitzender Gert Armin Neuhäuser hatte das Thema auf die Tagesordnung setzen lassen, weil ihn Geschäftsleute darauf angesprochen hatten, die bisher übliche Aufstellung der Holzbuden verhindere, dass Kunden die weihnachtlich geschmückten Schaufenster auf dem Marktplatz würdigen könnten.

veröffentlicht am 06.10.2008 um 00:00 Uhr

Für Marktmeister Jürgen Pleitner, der an der Sitzung teilnahm, kein neues Thema. Er schilderte, auch auf Anregung des damaligen Gewerbevereins habe man praktisch schon jede Anordnung der Buden durchprobiert. Als absoluter Flop habe sich eine Aufstellung Rückseite an Rückseite erwiesen: "Die Marktbesucher laufen dann einmal im Kreis herum und verschwinden wieder." Was Silvia Breuer für die Geschäftsleute bestätigte: "Das hat überhaupt nicht funktioniert." Pleitner präsentierte dem Ausschuss ein Konzept, bei dem die Buden wie bisher rund um den Marktplatz angeordnet sind - schon um den Platzcharakter zu erhalten - gleichzeitig zwischen den Buden genug Platz ist, um durchzugehen und auch die Schaufenster noch zu sehen. Eine Idee, mit der sich die Ausschussmitglieder wie die anwesenden Geschäftsleute anfreunden konnten. Pleitner betonte, der Adventszauber in Rinteln sei gerade für die Kunden aus dem Lipper Land attraktiv, denen "der Weihnachtsmarkt in Hameln wie in Minden zu groß ist". Pleitner mahnte, er sei froh, "wenn immer alle Stände besetzt sind", denn das Marktgeschäft sei schwierig geworden: "Essen und Trinken läuft gerade noch." In diesem Jahr werde erstmalsnicht die übliche Bühne aufgebaut, sondern eine neue, urige, die zu den Buden passe. Die anwesenden Geschäftsleute hatten vorher vor dem Ausschuss nochmals ihrem Unmut Luft gemacht. Es gebe zu viele Veranstaltungen auf dem Marktplatz. Vor allem beim Altstadtfest agierten Standbetreiber rücksichtslos und stellten mit ihren Wagen und dem Zubehör die Eingänge der Geschäfte zu. Nicht unumstritten istunter Geschäftsleuten auch die Dauer des Adventszaubers, der sei, artikulierte Reiner Bertram, "einfach zu lang". Hier stellte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz richtig, das sei keine Idee der Verwaltung sondern Wunsch des Gewerbevereins gewesen: "Wir reißen uns nicht darum, durch die ganze Adventszeit einen Weihnachtsmarkt organisieren zu müssen."



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