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Tagung der Schiedsleute der Bezirksvereinigung Hannover-Bückeburg / Erfolgsquote liegt bei mehr als 50 Prozent

Gerhard Uthe wird zum Schiedsmann 2005 gekürt

Bückeburg/Lauenstein (hua). Die Mitglieder der Bezirksvereinigung Hannover-Bückeburg des Schiedsamtes treffen sich zwei- bis dreimal im Jahr. Dieses Mal in Lauenstein, um Erfahrungen auszutauschen und Neues zu erfahren. Geehrt wurde bei der Zusammenkunft auch der Schiedsmann des Jahres 2005. Diese Auszeichnung erhielt Gerhard Uthe aus Bückeburg. Die Vorsitzende Jutta Hinsch aus Hannover lobte ihn wegen seiner guten Erfolge in seiner Schiedsamtstätigkeit und der wirkungsvollen Unterstützung der Verbandstätigkeit. Sie überreichte ihm als Ehrengabe die entsprechende Urkunde und 100 Euro.

veröffentlicht am 19.10.2006 um 00:00 Uhr

Gerhard Uthe

Auf die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Schiedsmännern wies auch Dr. Herbert Seutemann, Direktor des Hamelner Amtsgericht, hin. Besonders wies er auf die kostengünstige Lösungsmöglichkeit durch das Schiedsamt hin. Er ging kurz auf die Mediation, das neue Erwerbsfeld für Rechtsanwälte, ein. Hier würde versucht, Streitigkeiten außergerichtlich zu lösen. Doch den großen Vorteil des Schiedsamtes sieht er auch darin, dass alle Beteiligten miteinander und nicht nur im Juristendeutsch reden. Rainer Gömmel wies in einem Vortrag auf verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, um die Tätigkeit bekannter zu machen. Bei vielen Streitigkeiten sei das Ansprechen des Schiedsamtes nicht nur absolut kostengünstig, da keine Anwalts- und Gerichtsgebühren anfallen, sondern auch für jeden verständlich, da es hier nicht nur um Paragrafen und Gesetze gehe. Dies belege auch die Erfolgsquote 2005 von über 50 Prozent.

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