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Bauvorhaben an Julius-Rodenberg-Schule im Fachausschuss vorgestellt

Geplanter Schulumbau: Bedenken zu Kreis-Plänen werden laut

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Noch etliche Fragen zum Umbau der Julius-Rodenberg-Schule sind bei der Sitzung des Schulausschusses aufgeworfen worden. Die Vertreter der Samtgemeinde und der Schulen meldeten gegenüber dem Landkreis einige Bedenken zu den Plänen an. Die Einzelheiten sollen nun abgestimmt werden.

veröffentlicht am 08.05.2008 um 00:00 Uhr

Ab Sommer Baustelle: Der neue Trakt an der Julius-Rodenberg-Schu

Eins ist sicher, der Umbau der Rodenberger Grundschule soll in den Sommerferien beginnen. Grund für die rund 1,54 Millionen Euro teure Aktion ist der Umzug der Förderschule "Schule am Deister" von Bad Nenndorf nach Rodenberg. An der Koordination hängt viel. In Rodenberg müssen die Jahrgangsstufen fünf und sechs aus dem Anbau der Julius-Rodenberg-Schule in die Stadtschule umziehen. Dazu müssen auch die Räume der Haupt- und Realschule an der Suntalstraße zeitgleich umgebaut werden. Außerdem wartet das Nenndorfer Gymnasium darauf, das jetzige Gebäude der Schule am Deister nutzen zu können. Die Pläne erläuterten Schulamtsleiter Friedrich- Wilhelm Dehne und Thomas Kreimeyer vom Hochbauamt des Kreises. Es ist geplant, die Förderschule in dem Trakt unterzubringen, wo sich einst die Orientierungsstufe befunden hatte und nun die fünften und sechsten Stadtschulklassen lernen. Wie die Vertreter des Kreises ausführten, müsse für die Förderschule ein Raum pro Stockwerk angebaut werden. Damit die drei Stockwerke voll genutzt werden können, ist eine Anhebung des Dachstuhls erforderlich. Zusätzliche Fluchtwege und ein Fahrstuhl seien ebenfalls vonnöten. Das räumliche Konzept für die Förderschule sei zusammen mit deren Kollegium erstellt worden, erläuterte Dehne. Der Raumbedarf von 14 Unterrichtsräumen für die Grundschule sei ebenso mit der Julius-Rodenberg- Schule abgestimmt worden. "Da sind wir im Konsens mit der Grundschule", so Dehne. Nachdem der Ausschuss in die Einzelheiten der Pläne eingestiegen war, äußerte Elke Schmidt dennoch Bedenken. Die stellvertretende Schulleiterin war für Rektorin Brigitta Doering eingesprungen und gab an, dass die Schüler momentan auch Räume nutzen, die im Trakt für die Förderschule liegen. Außerdem benötige die Schule für gesonderten Unterricht mindestens vier Gruppenräume und einen Filmraum. "Von uns wird immer mehr gefordert, das führt zu mehr Raumbedarf", sagte auch Detlef Jelitto, Leiter der Grundschule Lauenau. Als Kreimeyer den Bauablauf erläuterte, mischte sich auch Samtgemeindebürgermeister Uwe Heilmann ein. "Ich kann mir nicht vorstellen, wie der Unterrichtsablauf dann sein soll", kommentierte er die Pläne, das Dach und die Fluchtwege erst später anzugehen. Außerdem schloss er sich der Kritik von Marlies Berndt-Büschen (FDP) an, die den geplanten Standort für den Fahrstuhl ablehnte. Schmidt und Heilmann kritisierten zudem, dass der Kreis die Umbaupläne nicht rechtzeitig weitergebe. Heilmanns Stellvertreter Jörg Döpke regierte außerdem ungehalten auf die "Unverbindlichkeit" des Kreises, zu Ordnungsmaßnahmen im Umfeld der Schule nicht Stellung bezogen zu haben. Dehne regte daraufhin ein weiteres Gespräch an.



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