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Rad- und Gehweg an der Ostseite geplant / Ausschuss berät

Georgstraße: Radfahrchaos soll 2008 ein Ende haben

Bückeburg (rc). Die Georgstraße soll im kommenden Jahr auf der Ostseite einen kombinierten Geh- und Radweg erhalten: ob als abgetrennter Bürgersteig oder aber als von der Fahrbahn per Markierung abgetrennter Streifen ist noch offen. Entsprechende Beschlüsse fasste der Bau- und Umweltausschuss auf seiner jüngsten Sitzung.

veröffentlicht am 19.01.2007 um 00:00 Uhr

Gleichzeitig beschloss er, dass in diesem Jahr 15 000 Euro im Haushalt bereit gestellt werden, um die Planung voranzutreiben. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, entsprechende Anträge in Hannover zu stellen, damit aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz entsprechende Zuschüsse für das Projekt fließen. Die Verhältnisse auf dem wichtigen Schulweg Georgstraße sind Fußgängern, Radfahrern und Anwohnern, aber auch der Politik, seit langem ein Dorn im Auge. Nachdem der Gesetzgeber rechtliche Grundlagen für die Breite von Radwegen verändert hatte, musste der auf der Ostseite bis dahin als kombinierter Rad- und Gehweg genutzte Bürgersteig als reiner Bürgersteig ausgewiesen werden. Radfahrer sind seitdem gezwungen, die Fahrbahn zu nutzen, geraten dort immer wieder mit Autofahrern in Konflikt. Manche Radfahrer nutzen den Bürgersteig trotzdem - Beinaheunfälle an Einmündungen sind an der Tagesordnung. Andere Radfahrer fahren auf dem kombinierten Rad- und Gehweg auf der Südseite in Gegenrichtung zur Schule oder in die Stadt. Auch hier kommt es immer wieder zu Konflikten. Wie Baufachbereichleiter Karlheinz Soppe auf Nachfrage mitteilte, müssen für die Umgestaltung - egal welche der beiden Varianten genommen wird - mindestens 250 000 Euro kalkuliert werden, da im Bereich von Querungshilfen und Straßeneinmündungen - besonders an der Kreuzung Steinberger und Rintelner Straße - umfangreiche bauliche Veränderungen nötig sind. Wie diese aussehen können, ist noch offen: Hier hat der Planer seine Arbeit zu verrichten. Um das Fahren in Gegenrichtung auf der Südseite der Georgstraße zu legalisieren, hat WIR-Ratsfrau Edeltraut Müller einen entsprechenden Antrag an die Stadt gestellt. Der Bürgersteig sei breit genug, die Stadt habe eine Vorsorgepflicht für Verkehrssicherheit.

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