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Dieser Mann hat Musikgeschichte geschrieben und kommt zum Konzert in den Jazz-Club Minden

George Duke – eine Legende an den Tasten

Minden. Er hat die Musikgeschichte geprägt wie kaum ein Musiker: Seit über 40 Jahren hat der grandiose Keyboarder, Komponist unzähliger exzellenter und Stil prägender Stücke und erfolgreiche Musikproduzent einen festen Platz in der Musikwelt, die ohne ihn zweifellos ein großes Stück ärmer wäre. Wenn es um die brillante Verschmelzung von Jazz mit Funk, Soul und R’n’B oder Latin geht, hat George Duke garantiert seine Finger im Spiel. Am Samstag, 8. Mai, ab 21 Uhr, steht George Duke mit seiner Band auf der Bühne des Jazz-Clubs Minden am Königswall!

veröffentlicht am 22.04.2010 um 16:48 Uhr

George Duke: Der US-Musiker und Songschreiber hat unzählige Musi

Die Fülle von Klangfarben, die er den verschiedenen Tasteninstrumenten entlockt, und die Vielfalt an Ausdrucksmitteln, die er dabei einsetzt, sind einzigartig und unverwechselbar. Die Alben von George Duke gehören zu den Prunkstücken einer Ära, in der Stile wie Funk, Rock, Soul oder Bossa Nova ihren Weg zum Jazz gefunden haben. Legendär und bis heute heiß geliebt sind seine Alben für das deutsche MPS-Label oder „Brazilian Love Affair“, seine Zusammenarbeit mit Billy Cobham wie auch mit Stanley Clarke. Bereichert hat er auch eine schier endlose Liste von Alben für Kollegen aus Jazz, Pop, Rock und Soul – ob als inspirierender Sideman oder als Produzent mit Fingerspitzengefühl.

Als seine Mutter ihn zu einem Konzert von Duke Ellington mitnimmt, packt den gerade einmal vierjährigen George Duke die Leidenschaft für die schwarz-weißen Tasten und er verlangt: „Get me a piano, get me a piano!“ Drei Jahre später beginnt er mit dem Klavierunterricht, erlebt in der örtlichen Baptistenkirche hautnah die Wurzeln der Black Music und beginnt, funky zu spielen. Er studiert am San Francisco Conservatory Of Music, allerdings in den Fächern Posaune, Komposition und Kontrabass. Zusammen mit dem jungen, noch unbekannten Sänger Al Jarreau gründet er seine erste Band, die zur Hausband von San Franciscos Half Note Club wird und Musiker wie Sonny Rollins oder Dexter Gordon begleitet. Er hört davon, dass Jean-Luc Ponty zu Plattenaufnahmen nach Kalifornien kommt und empfiehlt sich selbstbewusst der Plattenfirma: „There is no other pianist for this guy but me.“ Der Beginn einer beispiellosen Karriere mit Stationen in Frank Zappas „Mothers of Invention“ und bei Cannonball Adderley. Er lernt Stanley Clarke, Airto und Flora Purim und Billy Cobham kennen, die zu langjährigen musikalischen Weggefährten werden, arbeitet als Produzent für seine Cousine Dianne Reeves, für Al Jarreau und Miles Davis und etliche Größen aus Pop und Jazz.

Nur selten fand George Duke in den vergangenen Jahren Zeit, für Konzerte nach Europa zu kommen – sein letzter Auftritt in Deutschland liegt Jahrzehnte zurück. Es wird also wieder Zeit…



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